Glasflügel 304 S Jet setzt bei Seitenwindlandung in einer Böe mit der Fläche auf
Nach sechs Stunden Thermikflug bei 26 bis 30 °C geriet der Pilot einer Glasflügel 304 S Jet im Endanflug auf Benešov bei drehendem Wind in eine kräftige Böe; er blieb unverletzt, doch das Segelflugzeug berührte nach dem Aufsetzen mit der Fläche den Boden, drehte sich und wurde schwer beschädigt. Der Pilot flog den Anflug auf Piste 27R im Seitenwind; mit der Böe kam eine Rückenwindkomponente hinzu, und das Aufsetzen erfolgte schnell. Der Rumpf brach dabei etwa 1 m hinter der Fläche, an der rechten Flügelverlängerung riss das Rad ab. Laut Bericht könnten sechs Stunden in der Hitze den Piloten ermüdet und seine Konzentration gemindert haben.
- Sechsstündiger Thermikflug in Hitze: Der Pilot flog von Benešov aus einen sechsstündigen Thermikflug bei 26 bis 30 °C, in der ersten Hitzewelle nach kühlem Frühling, und kehrte zur Landung auf Piste 27R zurück.
- Sechs Stunden Hitze, mögliche Ermüdung: Dem Bericht zufolge könnten sechs Stunden in Sonne und Hitze den Piloten ermüdet und die Konzentration in der Schlussphase des Fluges gemindert haben.
- Böe im Endanflug bei drehendem Wind: Im Endanflug bei leichtem Seitenwind drehte der Wind, und eine kräftige Böe erfasste das Segelflugzeug von unten; das Aufsetzen erfolgte schnell und mit Rückenwindkomponente.
- Fläche berührt nach Aufsetzen Boden: Nach dem Aufsetzen berührte die rechte Fläche den Boden, und das Segelflugzeug drehte sich auf der Piste.
- Rumpf bricht hinter der Fläche: Der Rumpf brach etwa 1 m hinter der Fläche, und an der rechten Flügelverlängerung riss das Rad ab; der Pilot blieb unverletzt.