DG-100 bleibt bei Außenlandung mit eingefahrenem Rad heil, Pilot schwer verletzt
Auf dem Gleitflug nach Benešov reichte die Höhe im Sinken nicht aus: Mit bewusst eingefahrenem Fahrwerk setzte der Pilot einer DG-100 auf einer abschüssigen Wiese 720 m südlich des Flugplatzes auf und wurde beim harten Aufprall schwer verletzt, während das Segelflugzeug unbeschädigt blieb. Er hatte das Kurbeln bei etwa 450 m AGL aufgegeben, als die Thermik zerfiel, und flog von 6 km Entfernung mit rund 400 m AGL zum Platz; im Gegenwind geriet das Segelflugzeug über die letzten 2 km in 3 m/s Sinken. Damit ihn ein abbrechendes Fahrwerk nicht verletzen konnte, ließ er es eingefahren und landete mit rund 60 km/h bergauf im hohen Gras.
- Thermik zerfällt bei Votice: Der Pilot klinkte rund 700 m über Benešov aus und kurbelte im Gebiet um Votice. Die Thermik zerfiel dann; bei etwa 450 m AGL gab er den Thermikflug auf und drehte zum Flugplatz zurück.
- Gleitflug von 6 km aus begonnen: Er flog von etwa 6 km Entfernung mit rund 400 m AGL direkt auf Benešov zu. Die Strecke führte gegen den Wind, und auf etwa 2 km davon geriet das Segelflugzeug in 3 m/s Sinken.
- Flugplatz außer Reichweite: Die Höhe reichte nicht bis zum Flugplatz. Der Pilot kurvte zu einer abschüssigen Wiese südlich davon, rund 720 m vom Bezugspunkt entfernt, mit hohem Gras.
- Fahrwerk bewusst eingefahren: Der Pilot entschied sich, das Fahrwerk nicht auszufahren, damit ihn ein abbrechendes Fahrwerk nicht verletzen konnte. So sollte die Rumpfunterseite statt des Rades auftreffen.
- Landung bergauf mit 60 km/h: Er flog den Anflug mit einer Mindestgeschwindigkeit von etwa 60 km/h und landete bergauf. Der Aufprall war hart.
- Pilot verletzt, Segelflugzeug intakt: Er kam mit einer schweren Verletzung ins Krankenhaus. Ein Wartungstechniker fand bei der Prüfung auf Landungsschäden nichts, das reparaturbedürftig war.