L-13A Blaník landet hart, nachdem ein Flugschüler die Bremsklappen wieder ausfährt
Bei einer Landeübung mit einer L-13A Blaník in Vrchlabí simulierte der Fluglehrer im Abfangen ein Aufbäumen; beim Korrigieren fuhr der Flugschüler die Bremsklappen wieder aus, und das Flugzeug fiel etwa 2 m auf die Graspiste und wurde schwer beschädigt; beide Insassen blieben unverletzt. Der Flugschüler drückte zunächst richtig nach und schloss die Bremsklappen, hielt dann aber die Fahrt für ausreichend und fuhr sie wieder voll aus. Das Segelflugzeug schlug mit dem Hauptrad auf, Rumpf und Fahrwerksbefestigung verformten sich. Der Fluglehrer hatte keine Vorkehrung gegen eine falsche Reaktion getroffen und konnte nicht rechtzeitig reagieren.
- Landeübung nach Windenstart: Windenstart um 10:04 zu einer Platzrunde, in der das Korrigieren misslungener Landungen geübt wurde; vorn saß der Flugschüler, hinten der Fluglehrer.
- Fluglehrer simuliert Aufbäumen: Im Abfangen zog der Fluglehrer den Knüppel, um das Segelflugzeug aufbäumen zu lassen. Ein Zeuge am Vereinsheim sah es auf 2–3 m über der Piste steigen.
- Bremsklappen wieder voll aus: Der Flugschüler drückte den Knüppel nach vorn und fuhr die Bremsklappen ein, was das Steigen beendete; in etwa 2 m fuhr er sie wieder voll aus.
- Fluglehrer ohne Absicherung: Der Fluglehrer hatte nach der Vorführung keine Vorkehrungen getroffen, um eine falsche Reaktion aufzufangen, und konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren.
- Fällt rund 2 m auf die Piste: Das Segelflugzeug sank und schlug rund 50 m hinter der Schwelle der Piste 11 mit dem Hauptrad auf dem Gras auf und rollte sehr kurz aus. Rumpfstruktur und Fahrwerksbefestigung verformten sich.