L-13A Blaník prallt nach langer Außenlandung im Rückenwind gegen Schild und Böschung
Bei einer Außenlandung nahe Mýto auf einem Flug im Segelfluglager ab Hořovice blieb der Pilot einer L-13A Blaník unverletzt, als das Segelflugzeug mit leichtem Rückenwind lang landete, über einen Wirtschaftsweg rollte und gegen einen Schilderpfosten und eine Böschung prallte; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt. Beim Rückflug aus 2.200 m MSL wählte der Pilot eine Wiese von 600 × 600 m, begann in etwa 200 m AGL eine Rechtskurve, um sie zu begutachten, brach die Kurve aber nach rund 180° in 100 m AGL ab und landete mit Rückenwind entlang des Wegs. Die Blaník setzte rund 150 m vor dem Feldende auf und wurde nicht zum Stehen gebremst.
- Thermikflug im Segelfluglager: Der Pilot startete um 14:32 in Hořovice im Flugzeugschlepp zu einem örtlichen Thermikflug während eines zweiwöchigen Segelfluglagers und flog nach Westen bis Letkov.
- Rückflug in schwächerer Thermik: In 2.200 m MSL kehrte der Pilot Richtung Hořovice um. Da er kein weiteres Steigen fand und die Höhe für einen Gleitflug nach Hause verlor, entschied er sich zur Außenlandung.
- Wiese gewählt, Rechtskurve: Der Pilot wählte eine Wiese mit niedrigem Gras von 600 × 600 m zwischen Mýto und Kařez und begann in etwa 200 m AGL eine Rechtskurve, um sie zu begutachten.
- Kurve abgebrochen, Rückenwind: Nach etwa 180° brach der Pilot die Kurve in 100 m AGL ab und landete mit leichtem Rückenwind entlang eines Wirtschaftswegs, ohne den Anflug an den Rückenwind anzupassen.
- Langes Aufsetzen, nicht gestoppt: Das Segelflugzeug setzte rund 150 m vor dem Feldende auf, weiter als vom Piloten erwartet, und wurde nicht zum Stehen gebremst; es rollte leicht rechts der Landelinie weiter.
- Schilderpfosten und Böschung: Das Segelflugzeug überquerte den Wirtschaftsweg; der linke Flügel schlug gegen den Stahlpfosten eines Verkehrsschilds, die Nase prallte gegen eine Straßenböschung. Der Pilot blieb unverletzt.