L-13A Blaník sackt bei Außenlandeübung vor dem Flugplatz in ein Rapsfeld
Bei einem Auffrischungsflug im Frühjahr in Brno-Medlánky blieben der Pilot und der Fluglehrer einer L-13A Blaník unverletzt; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt, als es bei einer Außenlandeübung vor dem Flugplatz in ein Rapsfeld sackte. Nach hohem Anflug flog der Pilot einen Slip mit voll ausgefahrenen Bremsklappen, fuhr sie bei zunehmendem Sinken ein und zog, um über den Raps zu kommen. Die Fahrt sank, das Heck blieb im Raps hängen, das Segelflugzeug sackte etwa 1 m durch und drehte sich um 180°. Als Ursache galt unzureichende Aufsicht des Fluglehrers bei der falschen Höheneinschätzung des Piloten über einem Hindernis am Platz.
- Auffrischung, dritter Flug: Nach der Winterpause flog der Pilot eine Platzrunde zur Überprüfung mit dem Fluglehrer und eine allein; im dritten Flug übten beide nach dem F-Schlepp eine Landung auf begrenztem Raum.
- Landung über Raps geplant: Die Landung war auf 090° geplant, etwa 45° zur Piste 16, gegen den Ostwind, über ein Rapsfeld am Westrand des Flugplatzes, aus einer Rechtsplatzrunde.
- Hoch, Slip bis 30 m: Nach der letzten Kurve war der Anflug zu hoch; auf Aufforderung des Fluglehrers flog der Pilot einen Slip mit voll ausgefahrenen Bremsklappen und beendete ihn in etwa 30 m.
- Fahrt verloren über dem Raps: Als das Sinken zunahm, fuhr der Pilot die Bremsklappen ganz ein; er zog, um den Raps zu überfliegen, die Fahrt nahm ab und das Segelflugzeug sackte kurz vor dem Feldrand ab.
- Heck im Raps, Drehung um 180°: Das Heck blieb im Raps hängen, das Segelflugzeug sackte am Pistenrand etwa 1 m durch; auch der rechte Flügel blieb hängen, und es drehte sich um 180°. Das Höhenleitwerk wurde nach hinten gebogen.