DG-400 landet hart mit Rückenwind, nachdem im Eigenstart das Triebwerk stehen bleibt
Bei einem Wettbewerb in Šumperk blieb der Pilot einer DG-400 unverletzt, als beim Eigenstart in 49 m das Triebwerk ausfiel, wohl wegen Luft in der Kraftstoffleitung; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt. Ohne sicheres Landefeld geradeaus und mit Gebäuden und Personen rechts kurvte er um 120° nach links in ein Feld. Mit ausgefahrenem Triebwerk und starkem Rückenwind fiel die Fahrt beim Abfangen fast bis zum Strömungsabriss; das Segelflugzeug schlug mit Rädern und rechter Flügelspitze auf, sprang auf und machte einen Ringelpietz. Als Ursache galt die Steuerführung, geprägt von erzwungener Feldwahl, ausgefahrenem Triebwerk und Rückenwind.
- Eigenstart von Piste 36: Am Wettbewerbstag in Šumperk startete der Pilot um 14:13 im Eigenstart von Piste 36; der Startlauf im hohen Gras auf der leicht ansteigenden Piste war langsam.
- Triebwerk steht bei etwa 49 m: In etwa 49 m AGL, 150–200 m vor dem Pistenende, blieb das Triebwerk stehen. Der Pilot senkte die Nase auf etwa 100 km/h und ließ das Triebwerk ausgefahren.
- Linkskurve von etwa 120° zum Feld: Der Pilot hielt geradeaus keine Landung mehr für sicher; mit Gebäuden, Anhängern und Personen rechts und einem Schleppstart dahinter kurvte er um etwa 120° nach links auf ein eingesätes Feld.
- Rückenwind, Triebwerk ausgefahren: Die Kurve endete mit starkem Rückenwind. Mit dem stehenden, noch ausgefahrenen Triebwerk fiel die Geschwindigkeit von etwa 100 km/h beim Abfangen nahe an den Strömungsabriss.
- Harte Landung und Ringelpietz: Die DG-400 schlug mit Hauptrad, Spornrad und rechter Flügelspitze auf, sprang etwa 20 m weit ab, setzte wieder auf und machte nach rechts einen Ringelpietz; der rechte Torsionskasten brach ein.