Standard Cirrus schlägt im F-Schlepp hart auf, als ein Flügel im Gras hängen bleibt
Beim F-Schlepp bei Seitenwind in Chrudim hinter einer Zlín Z 226 MS blieb der Pilot eines Standard Cirrus unverletzt, das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt: Nach dem Abheben blieb die rechte Tragfläche am Pistenrand im höheren Gras hängen, das Flugzeug drehte sich um etwa 90° und schlug hart auf. Im Startlauf konnte der Pilot die Richtung mit dem Seitenruder nicht halten; mit Schwerpunktkupplung und anfangs kaum wirkendem Seitenruder brach das Segelflugzeug stark nach rechts aus. Es kam hinter den Schlepper zurück und hob ab, doch der Pilot hielt die Flügel nicht waagerecht und klinkte aus; das Flugzeug kam nach etwa 15 m zum Stehen.
- F-Schlepp bei Seitenwind, Piste 06: Das Segelflugzeug startete im F-Schlepp hinter einer Zlín Z 226 MS von der Piste 06 in Chrudim; der Wind kam aus 140–180° mit 15–26 km/h, mögliche Böen 30–41 km/h, quer zur Piste.
- Schwerpunktkupplung, wenig Seitenruder: Das Schleppseil hing an der Schwerpunktkupplung des Segelflugzeugs, und zu Beginn des Startlaufs wirkte das Seitenruder kaum.
- Starkes Ausbrechen nach rechts: Im Startlauf konnte der Pilot die Richtung mit dem Seitenruder nicht halten, und das Segelflugzeug brach stark nach rechts aus. Gleichzeitig wurde die Schleppmaschine nach links gezogen.
- Wieder hinter dem Schlepper, Abheben: Mit zunehmender Fahrt kam das Segelflugzeug wieder hinter die Schleppmaschine und hob ab, doch der Pilot hielt die Flügel nicht waagerecht.
- Rechte Fläche im höheren Gras: Die rechte Tragfläche blieb wahrscheinlich im höheren Gras am Pistenrand hängen; das Segelflugzeug gierte stark nach rechts, und der Pilot klinkte aus. Der Schlepppilot brach dann den Start ab.
- Harter Aufprall, 90° zur Startrichtung: Das Segelflugzeug schlug etwa 90° versetzt zur Startrichtung hart auf und kam nach etwa 15 m am rechten Pistenrand zum Stehen. Die Höhenleitwerksbefestigung brach; der Pilot blieb unverletzt.