Astir CS macht einen Ringelpietz, nachdem eine Tragfläche im hohen Gras hängen bleibt
Bei einer Seitenwindlandung in Soběslav nach einem Streckenflug blieb der Pilot eines G 102 Astir CS unverletzt, als beim Ausrollen die rechte Tragfläche im hohen Gras hängen blieb und das Segelflugzeug sich um etwa 90° drehte, mit dem Heck aufschlug und schwer beschädigt wurde. Er plante einen langen Anflug auf Piste 36, um näher an den Hangars auszurollen, und gab NW-Wind bis 4 m/s an. Laut Pilot wurde die Abdrift nicht ganz korrigiert; das Segelflugzeug setzte am rechten Pistenrand auf, die Tragfläche über dem Gras. Vermutlich neigte sich das Segelflugzeug in einer Böe; der Pilot, nach eigener Angabe erschrocken, gab keine Steuereingabe.
- Streckenflug, zurück nach Soběslav: Der Pilot startete um 15:51 in Soběslav im Flugzeugschlepp zu einem Streckenflug in der Thermik und kam als letztes Segelflugzeug in der Platzrunde zum Platz zurück.
- Langer Anflug auf Piste 36: Nach Angabe des Piloten wehte NW-Wind von bis zu 4 m/s. Er flog eine Linksplatzrunde zur Piste 36 und plante einen langen Anflug, um näher an den Hangars auszurollen.
- Abdrift zum rechten Pistenrand: Nach Angabe des Piloten wurde die Abdrift im Endanflug nicht vollständig korrigiert, und das Segelflugzeug setzte am rechten Pistenrand auf, die rechte Tragfläche über dem Gras.
- Rechte Tragfläche im hohen Gras: Bei voll ausgefahrenen Bremsklappen und betätigter Radbremse neigte sich das Segelflugzeug im Ausrollen vermutlich in einer Böe; die rechte Tragfläche blieb im höheren Gras neben der Piste hängen.
- Keine Steuereingabe in der Drehung: Nach eigener Angabe erschrocken über eine für ihn neue Situation, drückte der Pilot den Knüppel nicht nach und gab kein Seitenruder, um die Drehung zu bremsen.
- 90°-Drehung, Heck schlägt auf: Das Segelflugzeug drehte sich um etwa 90°, sein Heck schlug auf den Boden. Beide Befestigungsbolzen des Höhenleitwerks verbogen sich, die linke Flügelwurzelverkleidung riss ab.