LS8-a landet hart, nachdem der Pilot nahe der Mindestfahrt Bremsklappen ausfährt
Bei einer Außenlandung bei Bělá im Wettbewerb blieb der Pilot einer Rolladen-Schneider LS8-a unverletzt; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt, nachdem er nahe der Überziehgeschwindigkeit die Bremsklappen ausgefahren hatte. Der Endanflug begann rund 19 km vor Zbraslavice, 400–500 m unter der nötigen Höhe; die Entscheidung zur Außenlandung fiel 13 km später. Nach knappem Überflug von Stromleitungen und Bäumen erwies sich das Feld als zu kurz; mit teilweise ausgefahrenen Bremsklappen stieg das Sinken auf etwa 8 m/s. Nasser Boden an der Endlage ließ vermuten, dass der Wasserballast erst kurz vor dem Aufsetzen abgelassen wurde.
- Wettbewerb: Endanflug: Auf einer Wettbewerbsaufgabe verließ der Pilot den letzten Aufwind rund 19 km südlich von Zbraslavice in 1.200 m MSL; laut Flugdaten fehlten 400–500 m Höhe für eine sichere Ankunft.
- Feld nach 13 km gewählt: Ein weiterer Aufwind fand sich nicht. Nach rund 13 km wählte der Pilot ein Feld etwa 7,5 km vom Flugplatz und 4,5 km vor dem Zielkreis; dessen Überfliegen hätte viele Punkte mehr gebracht.
- Tiefer Anflug über Leitungen: Der Anflug gegen den Wind auf einem Kurs von etwa 300° überquerte Hochspannungsleitungen und eine Reihe hoher Bäume mit minimalem Abstand; die letzten 400 m wurden in 41–25 m AGL geflogen.
- Teils ausgefahrene Bremsklappen: Nach den Hindernissen erkannte der Pilot das Feld als zu kurz und fuhr nahe der Überziehgeschwindigkeit die Bremsklappen teilweise aus, um steiler zu sinken; die Sinkrate stieg auf rund 8 m/s.
- Rumpf gebrochen; Pilot unverletzt: Hauptrad, Spornrad und rechte Flügelspitze schlugen auf; die LS8-a sprang zweimal auf, rollte rund 18 m und drehte 90° nach links. Der Rumpf brach vorn und hinten, der rechte Flügel litt weniger.