Tragfläche einer L-13A Blaník bleibt bei Außenlandung in hohem Weizen hängen
Bei einer Außenlandung nahe Česká blieben beide Insassen einer L-13A Blaník unverletzt, das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt, als es auf einem quer abfallenden Feld mit der Tragfläche in hohem Weizen hängen blieb. Querab vom Platz Bořitov flog der Pilot in 1.200 m MSL, nach eigenem Urteil fast hoch genug für den Endanflug, zu Cumulus bei Kuřim weiter und verließ so die Gleitreichweite des Ziels über Gelände mit wenigen Landefeldern. Unter den Wolken stieg er in sieben Minuten nur etwa 20 m und landete dann im gewählten Feld; ringsum stand Raps. Das Segelflugzeug drehte sich um etwa 160°.
- Streckenflug hin und zurück: Der Pilot und ein Passagier starteten in Medlánky im F-Schlepp zu einem Flug von rund 100 km nach Moravská Třebová und zurück. Am Wendepunkt fand der Pilot kein Steigen und landete dort um 15:53.
- 2. F-Schlepp, Steigen auf 2.200 m: Piloten vor Ort boten einen Schlepp an. Er klinkte um 16:30 rund 5 km S von Moravská Třebová aus, stieg auf 2.200 m MSL und flog weiter; nach seinen Worten war die Thermik schwächer als erwartet.
- An Bořitov vorbei in 1.200 m: Am Ultraleichtplatz Bořitov, rund 20 km N von Medlánky, verzichtete er um 17:15 in 1.200 m MSL auf eine Landung; er nannte fast genug Höhe für den Endanflug, leichten Rückenwind und Cumulus bei Kuřim.
- Schwaches Steigen in 650 m MSL: Im Raum Kuřim kreiste er in rund 650 m MSL in schwachem Steigen und wählte ein Feld für eine mögliche Außenlandung. In sieben Minuten gewann das Segelflugzeug rund 20 m.
- Landung im Getreidefeld: Um beim gewählten Getreidefeld zu bleiben (die anderen in der Nähe waren Raps), flog er die letzten zwei Kurven aus rund 250 m AGL und landete gegen den Wind auf 330° MAG, Bremsklappen eingefahren.
- Feld quer zur Landerichtung geneigt: Das Feld fiel, wie sich zeigte, deutlich von links nach rechts quer zur Landerichtung ab; der Weizen stand rund 60 cm hoch. Der Pilot wollte auf den Ähren aufsetzen.
- Flügel im Weizen; beide unverletzt: Der linke Flügel blieb im Weizen hängen, und das Segelflugzeug drehte sich um rund 160° nach links; das Mittelstück wurde beschädigt. Der Pilot drückte die Nase, um das Heck über dem Weizen zu halten.