L-13A Blaník beschädigt Leitwerk in hohem Raps, nachdem der Endanflug nicht reicht
Auf einem nach dem Ausklinken abgebrochenen Streckenflug landete der Pilot einer L-13A Blaník 1 km östlich des Flugplatzes Hořice in einem Rapsfeld und blieb unverletzt; der hohe Raps beschädigte das Leitwerk schwer. Nachdem der Pilot in rund 750 m MSL in einer Kurve mit stetigem Steigen von 5 m/s ausgeklinkt hatte, gelang es ihm nicht, eine weitere Thermik zu finden, und er kehrte zur Landung zum Flugplatz um. Im Anflug geriet er nach eigener Angabe in Sinken und verlor rasch Höhe. Da weder der Flugplatz noch ein geeigneteres Feld in Gleitreichweite lag, wählte er rund zwölf Minuten nach dem Start das ebene Rapsfeld für eine Außenlandung.
- F-Schlepp für einen Streckenflug: Der Pilot startete in Hořice im F-Schlepp hinter einer Z-142 zu einem geplanten Streckenflug in der Thermik und klinkte in rund 750 m MSL in einer Kurve mit stetigem Steigen von 5 m/s aus.
- Kein weiterer Aufwind; Umkehr: Nach dem Ausklinken gelang es dem Piloten nicht, Anschluss an eine weitere Thermik zu finden, und er kehrte zum Flugplatz um, um dort zu landen.
- Flugplatz außer Gleitreichweite: Im Anflug geriet der Pilot nach eigener Angabe in Sinken und verlor schnell an Höhe; weder der Flugplatz noch ein geeigneteres Feld lag in Gleitreichweite.
- Landung im Rapsfeld: Der Pilot entschied sich für eine Außenlandung in einem ebenen Feld mit hohem Raps, etwa 1 km östlich des Flugplatzes, rund zwölf Minuten nach dem Start.
- Leitwerk beschädigt; Pilot unverletzt: Bei der Landung wurde das Leitwerk durch die Wucht des Kontakts mit dem hohen Raps beschädigt; der Pilot blieb unverletzt.