L 33 springt bei Außenlandung nach Einfahren der Bremsklappen auf und landet hart
Bei Saupsdorf endete eine über einen Geländeknick hinaus verlängerte Außenlandung im Streckenflug mit Aufspringen und harter Landung; der Pilot einer L 33 Solo blieb unverletzt, das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt. Ohne Aufwind vor dem ersten Wendepunkt wählte der Pilot ein Feld mit ansteigendem erstem Drittel. In 30 m AGL sah er, dass er auf dem Anstieg aufsetzen würde, und fuhr die Bremsklappen teilweise ein, um hinter dem Knick zu landen. Er fing spät und mit hoher Fahrt ab; die L 33 sprang an der Hangkante auf. Nach wahrscheinlich ungeeigneter Steuereingabe schlug die Rumpfnase auf; die Rumpfröhre wurde gestaucht und riss auf.
- Streckenflug: Der Pilot startete um 11:53 Uhr in Česká Lípa im Flugzeugschlepp zu einem Streckenflug. Vor dem ersten Wendepunkt fand er bei mehreren Steigversuchen, zuletzt unter Cumulus, keinen Aufwind.
- Entschluss zur Außenlandung: In rund 648 m AGL entschied er sich zur Außenlandung und flog nach Osten in ein Gebiet mit besser geeigneten Feldern.
- Anflug auf ein 900-m-Feld: Nachdem er das Feld in rund 210 m AGL umflogen hatte, kurvte er rechts zur Landung nach Osten ein, gegen rund 32 km/h Wind, mit rund 120 km/h im Endanflug und unter Einsatz der Bremsklappen.
- Bremsklappen in 30 m AGL eingefahren: In rund 30 m AGL erkannte er, dass er vor dem Geländeknick auf dem Anstieg aufsetzen würde, und fuhr die Bremsklappen teilweise ein, um dahinter zu landen, wo das Gelände flacher war.
- Spätes Abfangen, Aufspringen: Das Abfangen erfolgte spät und mit höherer Geschwindigkeit, und das Segelflugzeug sprang beim Aufsetzen an der Hangkante auf.
- Nasenaufschlag; Pilot unverletzt: Nach einer wahrscheinlich ungeeigneten Steuereingabe schlug die L 33 mit der Unterseite der Rumpfnase auf den Boden. Der Pilot blieb unverletzt; die Rumpfröhre wurde gestaucht und riss auf.