LS 3 erfasst bei Außenlandung Stromleitung am Wiesenrand
Bei einer Außenlandung im Wettbewerb nahe Kunčice pod Ondřejníkem wurde der Pilot einer LS 3 leicht verletzt und das Segelflugzeug schwer beschädigt, als es jenseits ungenutzter Landefelder eine Stromleitung erfasste. Auf dem Heimflug durch Schauer hatte der Pilot Wiesen weiter im Tal bei Čeladná im Sinn. Südlich von Kunčice glitt er unter rund 130 m AGL über bewaldetes, bebautes Gelände weiter. Wieder in einem Schauer drehte er in rund 39 m AGL nach rechts auf eine Wiese zu; in rund 7–8 m AGL verfing sich das Segelflugzeug wahrscheinlich mit dem Fahrwerk in den Leitungen am Wiesenrand, und die rechte Tragfläche schlug gegen einen Betonmast.
- Wettbewerbsaufgabe, 2. Tag: Der Pilot startete um 11:15 im Flugzeugschlepp in Frýdlant nad Ostravicí zu einer Geschwindigkeitsaufgabe über Slavičín, die Talsperre Bystřička und Kroměříž und flog um 11:59 ab.
- Regenschauer im letzten Abschnitt: Ab 15:28 glitt der Pilot rund 15 Minuten lang Richtung Ziel. Nach seiner Schilderung bildeten sich zwischen Hostýn und Frýdlant Schauer; über Javorník flog er durch eine Lücke.
- Felder bei Kunčice nicht genutzt: Um etwa 15:42 nutzte der Pilot südlich von Kunčice unterhalb von rund 130 m AGL die dortigen Außenlandefelder nicht und glitt das Tal entlang weiter Richtung Wiesen bei Čeladná.
- Tief über Bäumen und Häusern: Das Segelflugzeug flog weiter über bewaldetes, bebautes Gelände nahe der Bahnhaltestelle Kunčice und befand sich um 15:43 in rund 39 m AGL über Wald.
- Rechtskurve auf eine Wiese zu: In einem weiteren Schauer drehte der Pilot nach rechts auf eine Wiese zu und überflog die Bäume wahrscheinlich in rund 10 m AGL. Am Wiesenrand verliefen Stromleitungen auf Masten.
- Kollision mit Leitung und Mast: Das Segelflugzeug verfing sich in rund 7–8 m AGL bei rund 84 km/h wahrscheinlich mit dem Fahrwerk in den Leitungen; die rechte Tragfläche schlug gegen einen Betonmast. Der Pilot wurde leicht verletzt.