Club Libelle streift Baum bei Außenlandung nach Orientierungsverlust
Ein Pilot wurde schwer verletzt, als eine Club Libelle 205 bei einer Außenlandung nahe Bunn einen Baum streifte und mit der Nase voran aufschlug; beide Tragflächen und die Seitenflosse wurden schwer beschädigt. Der Pilot klinkte in rund 900 m AGL aus und hielt den Flugplatz meist im Blick. Auf etwa 460 m verlor er ihn aus den Augen und fand ihn nicht wieder, bei klarem Himmel und 16 km Sicht. Auf rund 335 m gab er die Suche auf und wählte ein Feld abseits des Flugplatzes. Ein Zeuge sah, wie das Segelflugzeug im Anflug einen Baum streifte; der Pilot erinnerte sich an den Überflug über einen Baum, nicht aber an das Folgende.
- Lokalflug ab einem Privatflugplatz: Der Pilot klinkte in rund 900 m AGL vom Schleppflugzeug aus und hielt den Flugplatz während des größten Teils des Fluges im Blick.
- Flugplatz aus den Augen verloren: Auf rund 460 m AGL verlor der Pilot den Flugplatz aus den Augen und fand ihn nicht wieder. Der Himmel war klar, die Sicht betrug 16 km.
- Feldauswahl auf rund 335 m AGL: Auf etwa 335 m AGL gab der Pilot die Suche nach dem Flugplatz auf und wählte ein Feld abseits davon zur Landung.
- Baum im Anflug gestreift: Ein Zeuge sah, wie das Segelflugzeug im Anflug auf das Feld einen Baum streifte. Der Pilot erinnerte sich an den Überflug über einen Baum, nicht aber an das Folgende.
- Aufprall mit der Nase voran: Das Segelflugzeug schlug mit der Nase voran auf. Beide Tragflächen und die Seitenflosse wurden schwer beschädigt, der Pilot wurde schwer verletzt.