SGS 1-26E: Flugschüler landet nach Fehleinschätzung des Gleitwegs auf einer Straße
Ein Flugschüler wurde im Alleinflug in Willimantic leicht verletzt, als er den Gleitweg falsch einschätzte und bewusst auf dem Seitenstreifen einer Straße 240 m vor der Schwelle aufsetzte; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt. Er hatte sich 3 km südlich des Platzes in 900 m AGL ausgeklinkt, dort ohne Aufwind gearbeitet und war zweimal in starkes Sinken von rund 5 m/s geraten, bevor er einen Direktanflug auf Piste 36 wählte. 1,5 km davor kam ein drittes starkes Sinken; er hielt die Piste für unerreichbar und entschied sich für die Straße. Den Hauptschaden trug der linke Flügel.
- Alleinflug im Schlepp auf 900 m: Ein Flugschüler klinkte in rund 900 m AGL aus, etwa 3 km südlich des Flugplatzes, und übte dort Luftarbeit.
- Ohne Aufwind im Arbeitsbereich: Südlich des Flugplatzes gab es keine Thermik; er geriet dort zweimal in ein Sinken von rund 5 m/s.
- Direktanflug aus 3 km gewählt: Er setzte von seiner Position südlich des Flugplatzes zu einem Direktanflug auf die nächstgelegene Piste 36 an.
- Drittes Sinken 1,5 km vor der Piste: Rund 1,5 km vor der Piste kam ein drittes, starkes Sinken; er hielt die Piste für nicht mehr erreichbar.
- Landung auf einer Straße vor dem Platz: Er setzte bewusst und mit geringer Energie auf dem Seitenstreifen einer Straße rund 240 m vor der Schwelle auf. Der linke Flügel wurde schwer beschädigt, er selbst wurde leicht verletzt.