Flattern verursacht Risse im Rumpfrohr einer Silent 2 Electro auf dem Rückflug
Auf dem Rückflug von einem Streckenflug bei Wallis blieb ein Pilot einer Silent 2 Electro unverletzt, doch das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt, als Flattern Risse im Rumpfrohr verursachte. Im Sinkflug aus 1.830 m MSL bei 146 km/h begann das Segelflugzeug in etwa 1.220 m heftig zu schütteln. Der Pilot fuhr die Bremsklappen aus; das Schütteln endete bei etwa 111 km/h und kehrte zurück, als er wieder beschleunigte. Er verringerte die Geschwindigkeit erneut und landete ereignislos im Direktanflug; erst nach dem Aussteigen entdeckte er mehrere Risse im Rumpfrohr aus Verbundwerkstoff. Warum das Flattern begann, ließ sich nicht klären.
- Gleitflug zurück zum Flugplatz: Nach einem Streckenflug begann der Pilot, aus 1.830 m MSL absinkend, bei 146 km/h den Gleitflug zurück zum Flugplatz GHSA in Wallis.
- Heftiges Schütteln in 1.220 m: Im Geradeaus- und Horizontalflug begann das Segelflugzeug stark zu vibrieren und zu schütteln. Der Pilot meldete weder einen Vogelschlag noch starke Turbulenz.
- Bremsklappen ausgefahren: Der Pilot vermutete Höhenruderflattern und fuhr die Bremsklappen aus, um die Geschwindigkeit zu verringern. Das Schütteln endete bei etwa 111 km/h.
- Schütteln kehrt mit der Fahrt zurück: Der Pilot prüfte die normale Steuerbarkeit und beschleunigte langsam wieder, worauf das Schütteln erneut einsetzte. Er verringerte die Geschwindigkeit erneut und hielt sie bis zum Flugplatz.
- Risse im Rumpfrohr entdeckt: Die Landung im Direktanflug verlief ereignislos. Erst nach dem Aussteigen entdeckte der Pilot das an mehreren Stellen gerissene Rumpfrohr aus Verbundwerkstoff, 51 cm vor dem Seitenleitwerk.