ASH 26 E überzieht in 76 m AGL bei Außenlandung nach ungeklärtem Kontrollverlust
Ein Pilot einer ASH 26 E wurde tödlich verletzt, als das Segelflugzeug nahe Wellington überzog und nahezu senkrecht auf einem Feld aufschlug. Neunzehn Minuten nach dem Eigenstart war der Pilot bis auf rund 2.380 m MSL gestiegen, sank danach stetig und manövrierte in etwa 76 m AGL mit Wölbklappen in Landestellung, als er die Kontrolle verlor. Die Ursache konnte nicht ermittelt werden.
- Eigenstart und Steigflug: Der Pilot startete im Eigenstart vom Owl Canyon Gliderport und stieg in mehreren Kurven innerhalb der folgenden zehn Minuten auf rund 2.380 m MSL.
- Stetiger Sinkflug zum Feld: Das Segelflugzeug verließ den Steigflug und sank stetig auf Nordwestkurs, drehte um 180° und flog rund 3 km nach Südwesten, bevor es nach Westen zurückdrehte.
- Kontrollverlust in rund 76 m: Bei Wölbklappen in Landestellung und eingefahrenen Bremsklappen befand sich das Segelflugzeug in etwa 76 m AGL bei 111 km/h, als der Pilot die Kontrolle darüber verlor.
- Strömungsabriss unter Abfanghöhe: Das Segelflugzeug überzog. Der Hersteller bezifferte den Mindesthöhenverlust beim Ausleiten auf 30 bis 60 m und nannte eine nahezu senkrechte Buglage möglich, wenn der Pilot nicht rasch korrigierte.
- Nahezu senkrechter Aufprall: Das Segelflugzeug schlug mit etwa 77° nach unten geneigtem Bug auf einem ebenen Feld auf, rund 270 m hinter seiner letzten erfassten Position. Der Pilot wurde tödlich verletzt.