ASH 26 E überzieht in 76 m AGL bei Außenlandung nach ungeklärtem Kontrollverlust
Der Pilot einer ASH 26 E wurde tödlich verletzt, als das Segelflugzeug nahe Wellington nach einem Strömungsabriss am Ende eines kurzen lokalen Flugs nahezu senkrecht auf einem Feld aufschlug. Zehn Minuten nach dem Eigenstart war der Pilot bis auf rund 2.380 m MSL gestiegen, sank danach stetig und manövrierte in etwa 76 m AGL mit Wölbklappen in Landestellung, als er die Kontrolle verlor. Die Ursache konnte nicht ermittelt werden.
- Eigenstart und Steigflug: Der Pilot startete im Eigenstart vom Owl Canyon Gliderport und stieg in mehreren Kurven innerhalb der folgenden zehn Minuten auf rund 2.380 m MSL.
- Stetiger Sinkflug zum Feld: Das Segelflugzeug verließ den Steigflug und sank stetig auf Nordwestkurs, drehte um 180° und flog rund 3 km nach Südwesten, bevor es nach Westen zurückdrehte.
- Kontrollverlust in rund 76 m: Bei Wölbklappen in Landestellung und eingefahrenen Bremsklappen befand sich das Segelflugzeug in etwa 76 m AGL bei 111 km/h Geschwindigkeit über Grund, als der Pilot die Kontrolle darüber verlor.
- Strömungsabriss unter Abfanghöhe: Das Segelflugzeug überzog. Der Hersteller bezifferte den Mindesthöhenverlust beim Ausleiten auf 30 bis 60 m und nannte eine nahezu senkrechte Buglage möglich, wenn der Pilot nicht rasch korrigierte.
- Nahezu senkrechter Aufprall: Das Segelflugzeug schlug mit etwa 77° nach unten geneigtem Bug auf einem ebenen Feld auf, rund 270 m hinter seiner letzten erfassten Position. Der Pilot wurde tödlich verletzt.