Flattern im Geradeausflug verursacht Risse im hinteren Rumpf einer Silent 2 Electro
Ein Pilot einer Silent 2 Electro blieb unverletzt, doch das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt, als es bei Giddings im Geradeausflug ins Flattern geriet. In etwa 1.460 m MSL und bei 150 km/h begann das Cockpit heftig seitlich zu schwingen, als verwinde sich das Leitwerk. Das Schütteln hielt 10 bis 15 Sekunden an und endete, sobald die Geschwindigkeit wieder auf etwa 111 km/h sank; dabei gingen rund 90 m an Höhe verloren. Der Pilot landete anschließend problemlos auf seinem Startflugplatz. Am hinteren Rumpf fanden sich später Risse im Winkel von etwa ±45°, wie sie für die wechselnden Torsionslasten des Flatterns typisch sind.
- Geradeausflug bei Giddings: Etwa drei Stunden nach dem Start in Waller flog die Silent 2 Electro im Geradeausflug bei Giddings, in etwa 1.460 m MSL und mit 150 km/h.
- Flattern setzt ein: Das Cockpit begann heftig und geräuschvoll seitlich zu schwingen; dem Piloten kam es vor, als verwinde und drehe sich das Leitwerk.
- Schütteln hält 10 bis 15 Sekunden an: Die Geschwindigkeit stieg auf etwa 167 km/h, und das Segelflugzeug verlor rund 90 m an Höhe, während das Schütteln anhielt.
- Verlangsamen beendet die Schwingung: Das Schütteln endete, sobald die Geschwindigkeit wieder auf etwa 111 km/h gesunken war, und das Segelflugzeug fühlte sich wieder steuerbar an.
- Hinterer Rumpf reißt durch Torsion: Risse im Winkel von etwa ±45° auf beiden Seiten, mit einem Längsriss darüber, fanden sich bis zu 76 cm vor der Seitenflosse. Der Pilot kehrte unverletzt zu seinem Startflugplatz zurück.