ASH 31 Mi prallt in Bäume: Klapptriebwerk fährt bei leerer Batterie nicht aus
Ein Pilot einer ASH 31 Mi wurde bei einer Außenlandung nahe Winter Haven schwer verletzt, als das Segelflugzeug in Bäume prallte und schwer beschädigt wurde. Im Eigenstart stieg der Pilot auf ~760 m MSL, vergaß dabei aber, die zweite Kraftstoffpumpe abzuschalten, was die Batterie entladen konnte. Er stellte das Triebwerk ab und fuhr es ein; kurz darauf fand er keine Thermik und erreichte den Flugplatz nicht mehr. Der Pilot versuchte einen Neustart, doch das Klapptriebwerk fuhr nicht ganz aus. Er steuerte ein nahes Fußballfeld an; das Segelflugzeug kollidierte im Anflug mit Bäumen und blieb auf einer Straße in Rückenlage liegen.
- Eigenstart bis 760 m MSL: Der Pilot startete im Eigenstart zu einem lokalen Flug und stieg auf rund 760 m MSL.
- Zweite Kraftstoffpumpe bleibt an: Der Pilot vergaß, im Steigflug die zweite Kraftstoffpumpe des Triebwerks abzuschalten, was die Batterie entladen konnte.
- Triebwerk eingefahren, ohne Thermik: Der Pilot stellte das Triebwerk ab und fuhr es ein; danach fand er keine Thermik und war zu tief, um den Flugplatz zu erreichen.
- Klapptriebwerk fährt nicht aus: Der Pilot versuchte einen Neustart, doch das Klapptriebwerk ließ sich nicht vollständig aus dem Rumpf ausfahren.
- Entscheidung für Fußballfeld: Ohne verfügbares Triebwerk entschied sich der Pilot für eine Landung auf einem nahen Fußballfeld.
- Baumaufprall im Anflug: Das Segelflugzeug prallte im Anflug in Bäume und kam auf einer Straße in Rückenlage zum Stillstand; der Pilot wurde schwer verletzt, Tragflächen und Rumpf wurden schwer beschädigt.