Nimbus 4M prallt bei schwacher Thermik gegen ansteigendes Gelände im Lee
Auf einem Streckenflug ab Lienz kam der Pilot an einem bewaldeten Hang über Kötschach-Mauthen ums Leben, der Nimbus 4M wurde zerstört. Wegen der schwachen Bedingungen wäre die angereiste Gruppe fast am Boden geblieben; er startete als Erster, fand am Hochstein keinen Aufwind und drehte zum Gailbergsattel. Um 10:05 meldete er sich zum letzten Mal über Funk; danach wurde er noch beim Skigebiet in rund 1.500 m MSL gesehen. Gegen 10:45 prallte das Segelflugzeug am Osthang in etwa 1.440 m MSL gegen Bäume und ansteigendes Gelände. Der Notsender war an Bord, aber nicht eingeschaltet; das Wrack wurde erst am dritten Tag gefunden.
- Fliegerwoche zu Ostern ab Lienz: Eine Pilotengruppe war kurz vor Ostern nach Lienz gekommen. An diesem Vormittag war die Thermik schwach, und sie hätten fast ganz auf das Fliegen verzichtet.
- Am Hochstein kein brauchbarer Aufwind: Der Pilot startete als Erster um 09:15, eine Route war nicht vereinbart. Am Hochstein fand er keinen brauchbaren Aufwind, meldete das seinen beiden Kollegen und drehte ostwärts zum Gailbergsattel.
- Ostwärts an den Hängen entlang: Um 10:05 meldete er sich am Gailbergsattel; es war sein letzter Funkspruch. Wenig später wurde er beim Skigebiet Kötschach in rund 1.500 m MSL gesehen.
- Aufprall an einem Osthang: Gegen 10:45 prallte das Segelflugzeug in rund 1.440 m MSL gegen Bäume und ansteigendes Gelände. Der Pilot kam ums Leben, die Maschine wurde zerstört; eine Notmeldung war nicht abgesetzt worden.
- Drei Tage bis zum Fund des Wracks: Der Notsender war an Bord, aber nicht eingeschaltet. Vermisst wurde er erst, als die anderen am Nachmittag landeten; zwei Tage Suche blieben erfolglos, am dritten fand ihn eine Hubschrauberbesatzung.