Arcus T überzieht bei der Außenlandung einen Meter über dem Golfrasen
Beide Insassen blieben unverletzt, doch der Arcus T wurde bei einer Außenlandung auf einem Golfplatz in Sankt Michael schwer beschädigt. Nach neun Flugstunden verlor er nahe Mauterndorf an Höhe; der Pilot startete den Hilfsmotor in 1.650 m MSL, doch böige Abwinde machten den Weiterflug zum Flugplatz unsicher. Der Pilot flog eine Umkehrkurve zum Golfplatz, stellte den Motor ab und ließ ihn ausgefahren. Querab in 200 m AGL setzte starker Westwind ein. Der Anflug verlief stetig mit 110 km/h und 3 bis 5 m/s Sinkrate, bis der Pilot in 1 m Höhe überzog. Das Hauptfahrwerk sank im weichen Rasen ein und fuhr ein; der Arcus T rutschte 50 m am Rumpf.
- Langer Streckenflug ab Feldkirchen: Der Arcus T startete am späten Vormittag mit einem Mitflieger zu einem Streckenflug über die Kärntner und Salzburger Alpen; geplant war die Rückkehr zum Heimatflugplatz.
- Höhenverlust nahe Mauterndorf: Nach dem Überflug von Mauterndorf verlor das Segelflugzeug südöstlich des Hollerberges an Höhe; der Pilot fuhr den Hilfsmotor in ca. 1.650 m MSL bei 90 bis 100 km/h aus und startete ihn.
- Böige Abwinde schließen Flugplatz aus: Böige und generell widrige Abwinde ließen ein sicheres Überfliegen der Ortschaft und des Hollerberges zum Flugplatz Mauterndorf nicht mehr zu, weshalb der Pilot zur Außenlandung ansetzte.
- Umkehrkurve zum Golfplatz: Der Pilot flog eine Umkehrkurve zu einer freien Stelle am Golfplatz, dabei mit Rückenwind, und stellte den Motor ab; ausgefahren blieb er. Querab in 200 m AGL setzte starker Westwind ein.
- Überziehen in etwa 1 m Höhe: Der Anflug verlief horizontal mit ca. 110 km/h und 3 bis 5 m/s Sinkrate; in ca. 1 m AGL überzog der Pilot das Segelflugzeug, das hart aufsetzte.
- Fahrwerk fährt ein, 50 m Rutschen: Das Hauptfahrwerk sank im weichen Rasen ein und fuhr wieder ein; das Segelflugzeug rutschte ca. 50 m am Rumpf weiter, drehte sich dabei ca. 120° nach links, und der Rumpf brach hinter dem Motorspant.