ASW 24 E gerät tief am Hang in Thermikturbulenz ins Trudeln
Der Pilot kam beim Hangflug an der Südseite des Dobratsch ums Leben, als eine ASW 24 E über die linke Tragfläche abkippte und ins Trudeln geriet. Er hatte in 1.322 m MSL ausgeklinkt und war rund eine Viertelstunde mit etwa 100 km/h am Berg entlanggeflogen. Ein anderer Pilot in der Luft beobachtete das Abkippen und mehrere Umdrehungen, bevor das Flugzeug Bäume berührte und in etwa 1.020 m MSL steil am Waldboden aufschlug. Der Logger zeigte bis dahin einen normalen Flug; Anhaltspunkte für einen vorbestandenen technischen Mangel oder eine Beeinträchtigung des Piloten lagen nicht vor. Die lokalen Wind- und Thermikverhältnisse blieben unbekannt.
- Hangflug an der Dobratsch-Südseite: Der Pilot klinkte in 1.322 m MSL aus und flog rund fünfzehn Minuten am Berg entlang, die aufgezeichneten Geschwindigkeiten lagen bei etwa 100 km/h.
- Thermikbedingungen am Hang: Die lokalen Wind- und Thermikverhältnisse zum Unfallzeitpunkt blieben unbekannt; als wahrscheinliche Ursache wurde der Einfluss von Thermikablösungen festgehalten.
- Abkippen über die linke Tragfläche: Nahe einer Felswand an der Südseite kippte das Segelflugzeug über die linke Tragfläche ab. Ein anderer Segelflugpilot, der zu dieser Zeit in der Luft war, beobachtete den Vorgang.
- Mehrere Umdrehungen im Trudeln: Die Zerstörung im Cockpitbereich, die zerstörte linke Tragfläche und der steile Aufprallwinkel ließen auf eine Trudelbewegung über links schließen. Die Höhe reichte nicht, um das Trudeln auszuleiten.
- Baumberührung und steiler Aufprall: Das Segelflugzeug berührte Bäume und schlug in etwa 1.020 m MSL in steilem Winkel am Waldboden auf. Der Pilot erlitt tödliche Verletzungen, das Luftfahrzeug wurde zerstört.