Nimbus-2C berührt beim Abdrehen vom Grat Bäume
Ein Pilot wurde leicht verletzt und sein Nimbus-2C zerstört, als der rechte Flügel beim Abdrehen von einem Grat Bäume berührte. Der Pilot war ohne festes Ziel vom Heimatflugplatz gestartet und flog nach dem Wetter; nach rund 122 km erreichte er ein vertrautes Gebiet. Südlich des Grates kreiste er in Bodennähe, um vor dem Rückflug Höhe zu gewinnen. Beim Wegkurven nach Westen berührte der hangzugewandte Flügel die Baumwipfel. Das Segelflugzeug schlug mit etwa 90 km/h im 40 Grad steilen Gelände auf und rutschte, bis sich die Flügel an Baumstämmen verfingen. Der Pilot stieg selbst aus; Wanderer holten Hilfe, ein Hubschrauber barg ihn per Winde.
- Streckenflug ohne festes Ziel: Der Pilot startete im Flugzeugschlepp von seinem Heimatflugplatz zu einem Streckenflug und richtete sich dabei nach dem Wetter statt nach einem festen Ziel.
- In vertrautes Alpengelände: Nach rund 122 km erreichte der Pilot ein Gebiet, das er sehr gut kannte, und arbeitete auf den Höhengewinn hin, der den Rückflug ermöglichen sollte.
- Kreisen in Bodennähe am Grat: Südlich des Grates kreiste der Pilot unterhalb der Oberkante in Bodennähe, um die benötigte Höhe zu gewinnen.
- Abdrehen nach Westen: Der Pilot kurvte nach links vom Grat weg in Richtung Westen; der rechte Flügel wies dabei zum Hang.
- Hangzugewandter Flügel berührt Bäume: Der rechte, hangzugewandte Flügel berührte die Wipfel des lichten Lärchen- und Latschenbestandes an der Baumgrenze.
- Aufschlag an der Baumgrenze: Das Segelflugzeug schlug mit dem Bug hangaufwärts mit etwa 90 km/h im 40 Grad steilen Gelände auf und rutschte, bis es sich an Bäumen verfing. Der Pilot wurde leicht verletzt und stieg selbst aus.