ASH 26 E kippt beim Hangflug in geringer Höhe über die linke Tragfläche ab
Der Pilot einer ASH 26 E kam ums Leben, als diese in geringer Höhe am Hang über die linke Tragfläche abkippte und aufschlug. Eine Stunde zuvor war er zu einem Lokalflug in ein ihm gut bekanntes Gebiet gestartet, in Funkkontakt mit einem Fliegerkollegen; beide flogen mit eingefahrenem Motor. Der Kollege, rund 1 km dahinter auf gleicher Höhe, deutete ein zweimaliges Aufblitzen der Flügel im Sonnenlicht als Trudeln. Der Logger zeigte die Linkskurve und den Beginn des Abkippens; davor verlief der Flug normal. Der Aufprall erfolgte nach etwa eineinhalb Umdrehungen steil mit Querlage links. Die Wind- und Thermikverhältnisse sind nicht bekannt.
- Eigenstart zu einem Lokalflug: Der Pilot startete im Eigenstart zu einem Lokalflug in ein ihm gut bekanntes Gebiet. Kurz zuvor war ein Fliegerkollege mit demselben Flugziel gestartet.
- Motoren eingefahren, beide im Segelflug: Beide Piloten hatten ihre Hilfsmotoren eingefahren und verriegelt und beflogen den Hang im Segelflug; über Funk hielten sie Kontakt.
- Hangflug Richtung Südwesten: Etwa eine Stunde später flog das Segelflugzeug am Hang in südwestlicher Richtung auf rund 900 m MSL, etwa 1 km vor dem zweiten Segelflugzeug.
- Linkskurve eingeleitet: Der Flugdatenlogger zeichnete das Einleiten der Linkskurve auf. Bis dahin war der Flug im Logger wie auch für den Fliegerkollegen völlig normal verlaufen.
- Abkippen über die linke Tragfläche: Die Mindestfluggeschwindigkeit wurde unterschritten, das Segelflugzeug kippte über die linke Tragfläche ab. Der Fliegerkollege sah ein zweimaliges Aufblitzen der Flügel und deutete dies als Trudeln.
- Steiler Aufprall am Hang: Nach etwa eineinhalb Umdrehungen schlug das Segelflugzeug in steilem Winkel mit Querlage links am Hang auf; der Pilot kam ums Leben. Die geringe Höhe ließ ein Beenden nicht zu.