DG-300 und Antares 18T stoßen über einem Steinbruch zusammen
Der Pilot einer Antares 18T kam ums Leben und das Segelflugzeug stürzte in einen Steinbruch und brannte aus, nachdem es beim Hangflug nahe Hohenems in rund 940 m mit einer DG-300 zusammengestoßen war. Beide starteten im Schlepp vom selben Platz; vier weitere Segelflugzeuge waren im Gebiet. Der Pilot der DG-300 leitete eine Linkskurve zum Hang ein, sah rechts unter sich ein Luftfahrzeug und blieb ungewarnt. Etwas streifte deren linke Tragfläche; der Pilot stabilisierte das Segelflugzeug und landete unverletzt am 2,2 km entfernten Flugplatz. Das Warngerät der Antares war außer Betrieb; ob es ausfiel oder nie eingeschaltet war, blieb ungeklärt.
- Beide starten vom selben Flugplatz: Die Antares 18T wurde um ca. 12:42 Uhr Lokalzeit im Schlepp gestartet und klinkte auf 1500 m aus; die DG-300 folgte um 13:40 Uhr und klinkte auf 1800 m aus.
- Vier weitere Segelflugzeuge im Gebiet: Um 14:28 Uhr näherte sich die DG-300 mit Kurs ca. 250° dem Steinbruch. Vier weitere Segelflugzeuge waren in unterschiedlichen Höhen in dem Gebiet unterwegs.
- Antares fliegt ohne Warngerät: Das Kollisionswarngerät der Antares war außer Betrieb. Jenes der DG-300 zeichnete auf, sendete Daten und hatte zuvor andere Luftfahrzeuge angezeigt.
- DG-300 leitet Linkskurve zum Hang ein: In etwa 940 m Höhe leitete der Pilot der DG-300 eine Linkskurve zum Hang ein und sah rechts unter sich ein Luftfahrzeug. Es ertönte keine Warnung.
- Linke Tragfläche gestreift: Der Pilot der DG-300 spürte, wie etwas seine linke Tragfläche berührte. Er stabilisierte das Segelflugzeug und flog zum 2,2 km entfernten Flugplatz.
- Antares stürzt in den Steinbruch: Die Antares stürzte unmittelbar in den darunterliegenden Steinbruch und brannte aus. Die DG-300 landete sicher am Flugplatz.