Discus CS berührt bei Außenlandung in böigem Wind den Boden
Der Pilot eines Discus CS wurde schwer verletzt, als sich das Segelflugzeug bei einer Außenlandung in einem Maisfeld um die Hochachse drehte. Er war fünf Stunden zuvor zum Streckenflug gestartet. Auf dem Rückflug ließ die Thermik nach, der Wind wurde böig; etwa 19 km vor dem Flugplatz entschied sich der Pilot für das Feld. Im Endanflug erfasste eine Böe den Discus, und die linke Tragfläche streifte den Boden. Nase und Cockpit schlugen hart auf, die asymmetrische Last drehte den Discus um etwa 180 Grad, der Rumpf brach zwischen Tragflächenhinterkante und Leitwerk. Die Entscheidung zur Außenlandung gilt als begründet und sicherheitsorientiert.
- Streckenflug vom Heimatflugplatz: Der Pilot wurde gegen 10:23 Uhr Lokalzeit zu einem Streckenflug nach Süden und dann Westen geschleppt, mit geplanter Rückkehr über Bleiberg.
- Thermik lässt auf dem Rückflug nach: Nahe Spittal an der Drau ließ die Thermik nach, und der Wind wurde stark böig. Das Segelflugzeug verlor Höhe, die es nicht zurückgewann.
- Feld 19 km vor dem Ziel gewählt: Etwa 19 km vor dem Flugplatz entschied sich der Pilot für eine Außenlandung auf einem kultivierten Maisfeld mit ca. 40 cm Bewuchshöhe.
- Windböe im Endanflug: Im Anflug erfasste eine Windböe das Segelflugzeug und destabilisierte es nahe dem Boden.
- Linke Tragfläche streift den Boden: Die linke Tragfläche berührte den Boden, danach schlugen Nase und Cockpit hart auf.
- Drehung und Rumpfbruch: Die asymmetrische Belastung drehte das Segelflugzeug um etwa 180 Grad um die Hochachse. Der Rumpf brach zwischen Tragflächenhinterkante und Leitwerk.