Pilatus B4 berührt bei tiefem Vorbeiflug den Boden
Der Pilot einer Pilatus B4 kam ums Leben, als das Segelflugzeug während eines Kunstflugtrainings mit dem linken Randbogen den Boden berührte. Der Pilot war zuvor auf 1000 m geschleppt worden, um die Sequenz für eine Flugschau am folgenden Tag zu proben. Die Schlussfigur war ein Rückenflug entlang der Betriebspiste in etwa 5 m Höhe. Ab der Pistenhälfte zog er etwa 30 Grad hoch, rollte eine halbe Rolle nach links in die Normalfluglage und leitete eine Linkskurve ein. Das Segelflugzeug war etwa 7 m hoch, als der linke Randbogen den Boden berührte, und schlug 40 m vom Hangar auf. Die hohe Lufttemperatur hatte die Luftdichte verringert.
- Schleppstart auf 1000 m für Training: Der Pilot wurde mit dem Segelflugzeug auf 1000 m über dem Flugplatz geschleppt, um das für eine Flugschau am folgenden Tag geplante Display zu proben.
- Kunstflugsequenz über dem Flugplatz: Er flog die geplante Sequenz über dem Flugplatz. Am Boden herrschten noch immer 30 Grad, was die Luftdichte verringert.
- Rückenflug in etwa 5 m Höhe: Die Schlussfigur war ein Rückenflug von West nach Ost entlang der Betriebspiste in etwa 5 m Höhe über dem Boden.
- Aufschwung und halbe Rolle nach links: Ab der Pistenhälfte zog er das Flugzeug um etwa 30 Grad hoch, rollte dann eine halbe Rolle nach links in die Normalfluglage und leitete gleichzeitig eine Linkskurve ein.
- Linker Randbogen berührt den Boden: Bei einer Flughöhe von etwa 7 m und in Schräglage in der Kurve berührte der linke Tragflächenrandbogen den Boden. Die Fluggeschwindigkeit betrug etwa 200 km/h.
- Aufprall neben der Piste: Das Segelflugzeug schlug etwa 40 m vom Hangar entfernt, nördlich der Betriebspiste, auf dem Boden auf und wurde zerstört.