Astir CS berührt beim Ausschweben mit der Tragfläche das hohe Gras
Der Pilot eines Astir CS wurde schwer verletzt, als das Segelflugzeug bei der Landung mit der Rumpfspitze aufschlug. Es war sein fünfter Übungsflug des Tages und sein zweiter auf dem Muster, mit zehn Minuten darauf; seine Gesamterfahrung lag unter 18 Stunden. In der Ausschwebephase senkte sich die linke Tragfläche; nach Korrektur mit dem Querruder rechts berührte die rechte Tragfläche das Gras; der Grasbewuchs begünstigte dies sehr wahrscheinlich. Bei noch hoher Fahrt geriet das Segelflugzeug in Drehung, ging in halbe Rückenlage über und schlug fast senkrecht mit der Rumpfspitze auf.
- Fünfter Übungsflug des Tages: Drei Übungsflüge mit Fluglehrer in der ASK 21 gingen dem ersten Alleinflug im Astir CS voraus; alle vier verliefen ohne Probleme.
- Zweiter Flug auf dem Muster: Der Unfallflug war sein zweiter im Astir CS, auf dem er etwa zehn Minuten hatte. Seine Gesamterfahrung betrug 17 Stunden 28 Minuten.
- Linke Tragfläche sinkt beim Ausschweben: Bei der Landung auf der Segelflugpiste befand sich das Segelflugzeug in der Ausschwebephase, als die linke Tragfläche sank.
- Korrektur mit dem Querruder nach rechts: Der Pilot legte das Querruder nach rechts, um die Tragfläche anzuheben.
- Rechte Tragfläche erreicht das Gras: Die rechte Tragfläche berührte daraufhin den Boden. Der hohe Grasbewuchs auf der Piste habe das sehr wahrscheinlich begünstigt.
- Halbe Rückenlage, Aufprall mit der Nase: Das Segelflugzeug geriet in Drehung und rollte bei noch hoher Fahrt in halbe Rückenlage, bevor es fast senkrecht mit der Rumpfspitze aufschlug. Der vordere Rumpf und die Haube brachen.