LS 7 bleibt im zweiten Anflug auf ein Außenlandefeld mit der Fläche am Boden hängen
Ein Pilot wurde leicht verletzt und das Segelflugzeug zerstört, als beim zweiten Anflug auf ein Außenlandefeld ein Flächenrandbogen den Boden berührte. Nach rund sieben Stunden Flugzeit konnte der Pilot den Heimatflugplatz nicht mehr erreichen und wählte ein Feld rund 4 km davor. Im Anflug sah er eine Hochspannungsleitung, wurde dadurch abgelenkt und flog über das Feld hinaus. Er leitete eine Linkskurve ein, doch das Segelflugzeug war nur noch rund 7 m hoch, als der linke Randbogen den Boden berührte. Es kam neben einer Straße im Buschwerk zu liegen. Das Wrack zeigte kraftschlüssige Steuerungen und keine vorbestandenen Mängel.
- Streckenflug ab Niederöblarn: Der Pilot startete gegen 08:30 Uhr UTC und flog Richtung Gerlos und anschließend Richtung Erzberg.
- Heimatflugplatz nicht erreichbar: Gegen 15:35 Uhr UTC, nach rund sieben Stunden, war der Flugplatz nicht mehr erreichbar; der Pilot entschloss sich zur Außenlandung.
- Feld 4 km vor dem Platz gewählt: Er wählte ein Feld rund 4 km vom Flugplatz entfernt und flog es an.
- Ablenkung durch eine Leitung: Im Anflug sah er eine Hochspannungsleitung, wurde dadurch abgelenkt und flog über das Feld hinaus.
- Linkskurve zurück zum Feld: Er leitete eine Linkskurve ein, um dasselbe Feld ein zweites Mal anzufliegen.
- Randbogen berührt den Boden: In rund 7 m über Grund berührte der linke Flächenrandbogen den Boden. Das Segelflugzeug stürzte neben einer Straße ab und kam im Buschwerk zu liegen.