Mosquito setzt im Endanflug eine Fläche auf, während der Pilot die Haube hält
Ein Pilot wurde schwer verletzt und das Segelflugzeug zerstört, als im Endanflug eine Fläche den Boden berührte. Bei zwei Dritteln der Windenstarthöhe von 180 m sprang die Haube auf; er hielt sie links zu und entschloss sich zur Landung. Im Endanflug hatte er sie so weit geschlossen, dass die Hand für die Klappen frei war; in 15 bis 20 m öffnete sie sich erneut und er griff danach. Seine rechte Hand verriss das Querruder, und die rechte Fläche berührte die Wiese. Das Flugzeug schlug hart auf, rutschte mit rund 90 km/h auf eine Wegböschung und kam an deren Kante zum Stehen. Andere Piloten berichteten später, die Haube sei sehr schwergängig.
- Windenstart am Heimatflugplatz: Der Pilot prüfte den Haubenverschluss durch Gegendruck mit der Hand und sah sie verschlossen; der Windenstart brachte ihn auf rund 180 m über Grund.
- Haube springt im Steigflug auf: Bei etwa zwei Dritteln der Startüberhöhung war ein Knacks zu hören und die Haube öffnete sich 4 bis 5 cm. Der Pilot fixierte sie mit der linken Hand, die er beim Start nicht brauchte.
- Entschluss zur sofortigen Landung: Direkt nach dem Ausklinken meldete er dies per Funk und drehte rechts in den Gegenanflug, um aus dem Lechtal in die Landerichtung zu kommen - rund 1000 m entfernt, 40 bis 50 m hoch.
- Hand für die Klappen frei: Im Endanflug hatte er die Haube so weit geschlossen, dass er die linke Hand abnehmen und die Landeklappen setzen konnte.
- Haube öffnet sich in 15 bis 20 m: Die Haube öffnete sich erneut, und der Pilot griff mit der freien linken Hand reflexartig danach.
- Flächenberührung auf der Wiese: Seine rechte Hand verriss das Querruder, die rechte Fläche berührte die Wiese und der Rumpf schlug hart auf. Das Segelflugzeug rutschte mit rund 90 km/h auf eine Wegböschung.