DG-808B trudelt bei der Thermiksuche aus tiefen Kreisen im Lee
Ein Pilot wurde leicht verletzt und das Segelflugzeug zerstört, als es aus tiefen Kreisen in ein Waldstück trudelte. Nach einem Windenstart hatte er zwei bekannte Thermikauslösestellen ohne Erfolg angeflogen und kreiste tief an einer dritten im Lee des Pfenningbergs. Dort drehte sich das Segelflugzeug schlagartig um die Längsachse, was der Pilot auf eine Böe oder ein asymmetrisches Durchqueren des Thermikschlauches zurückführte. Er steuerte mit dem Querruder gegen; es kam zu einem einseitigen Strömungsabriss und in 100 bis 150 m AGL zum Trudeln. Er beendete das Trudeln und fing ab, doch die Höhe reichte nicht und es kam zur Baumberührung.
- Windenstart und Thermiksuche: Der Pilot startete gegen 11:30 Uhr UTC in Linz-Ost mit der Winde und flog zum Pfenningberg, wo ihm mehrere Thermikauslösestellen bekannt waren.
- Zwei Auslösestellen ohne Erfolg: Zwei der bekannten Auslösestellen brachten keine ausreichende Thermik; der Pilot flog eine dritte auf der Leeseite (Südseite) des Pfenningberges an.
- Vollkreise in geringer Höhe: An der dritten Auslösestelle flog er mehrere Vollkreise in geringer Höhe.
- Schlagartiges Rollen: Das Segelflugzeug drehte sich schlagartig um die Längsachse. Der Pilot führte dies auf eine Böe oder ein asymmetrisches Durchqueren des Thermikschlauches zurück.
- Strömungsabriss und Trudeln: Er steuerte mit dem Querruder gegen; es kam zu einem einseitigen Strömungsabriss, und in rund 100 bis 150 m AGL ging das Segelflugzeug ins Trudeln.
- Ausgeleitet, aber ohne Höhe: Er beendete das Trudeln und fing ab, doch durch den Höhenverlust berührte das Segelflugzeug Bäume und stürzte in den Wald. Beide 18-m-Flächen kollidierten mit Ästen und bremsten den Aufprall.