Hornet streift beim Hangsegeln nach Umkehrkurve Berghang mit Flügelspitze
Ein Pilot wurde schwer verletzt und das Segelflugzeug zerstört, als beim Hangsegeln die linke Flügelspitze den Berghang streifte. Eine Stunde nach dem Start in Aigen im Ennstal und rund 40 km nach Westen in Thermik und Hangaufwind kurvte der Pilot nach Süden ein, um am Osthang eines Berges wieder Höhe zu gewinnen. Nach kurzem Flug am Hang kurvte der Pilot vom Hang weg, um nach der Umkehrkurve wieder nach Norden zu fliegen. Bei oder nach dieser Kurve kam das Segelflugzeug dem Hang zu nahe, berührte ihn und ging in Rückenlage; der Rumpf brach hinter dem Cockpit. Der Pilot blieb ansprechbar und verständigte den Schlepppiloten.
- Hangsegeln auf Westkurs: Eine Stunde nach dem Ausklinken in etwa 1100 m AGL hatte der Pilot rund 40 km nach Westen zurückgelegt, in Thermik und Hangaufwind, und dabei mehrere Täler überquert.
- 170 Stunden auf dem Muster: Der Pilot hatte rund 182 Flugstunden insgesamt, davon 170 auf der Hornet bei 35 Flügen, und hatte in den zwei Wochen davor drei Streckenflüge von sechs bis acht Stunden absolviert.
- Einkurven nach Süden zum Osthang: Nach dem Überqueren zweier Täler kurvte der Pilot nach links auf Südkurs, um am Osthang eines Berges wieder Höhe zu gewinnen.
- Umkehrkurve vom Hang weg: Nach kurzem Flug am Hang kurvte der Pilot nach links vom Hang weg, um nach der Umkehrkurve wieder auf Nordkurs am Hang entlangzufliegen.
- Beim Wiederanflug zu nahe: Bei oder nach der Umkehrkurve kam das Segelflugzeug dem Berghang zu nahe; als wahrscheinlicher Faktor galten ein kurzer Konzentrationsmangel oder eine Fehleinschätzung von Abstand und Annäherung.
- Flügelspitze streift, Rückenlage: Die linke Flügelspitze streifte den Hang, danach auch der Rumpf; das Segelflugzeug drehte sich auf den Rücken und brach hinter dem Cockpit in zwei Teile. Der Pilot wurde schwer verletzt.