Eine ASK 13 landet in den Baumwipfeln nach Absinken unter den Gleitweg
Das Segelflugzeug wurde stark beschädigt, ein Pilot blieb unverletzt, als es im Endanflug unter den Gleitweg geriet und in den Baumwipfeln vor der Piste aufsetzen musste. Auf einem lokalen Alleinflug reihte sich der wenig erfahrene Pilot in die Platzrunde für die abschüssige Piste 30 ein und flog einen weiten Queranflug. Bei Nordwestwind berücksichtigte er die Abwinde im Anflug zu wenig, und das Segelflugzeug geriet unter den Gleitweg. Da er die Piste nicht mehr sicher erreichen konnte, landete er geradeaus in den Baumwipfeln, statt beim Eindrehen einen Strömungsabriss zu riskieren, und fing kurz vor dem Aufprall ab.
- Platzrunde für die abschüssige Piste 30: Auf einem lokalen Alleinflug nutzte der Pilot etwa eine halbe Stunde Aufwinde und reihte sich dann bei Nordwestwind in die Platzrunde für die abschüssige Piste 30 ein.
- Weiter Queranflug zum Freimachen: Er flog einen weiten Queranflug, um ein auf der Piste 30 stehendes Segelflugzeug räumen zu lassen, auf einer Piste, auf der er sonst nicht landete.
- Abwinde bei Nordwestwind: Bei Nordwestwind waren die Abwinde im Endanflug auf Piste 30 stärker als erwartet, und das Segelflugzeug geriet unter den Gleitweg.
- Unter dem Gleitweg im Endanflug: Im letzten Kurvenflug zur Finale war das Segelflugzeug unter dem Gleitweg, zu tief, um die Piste sicher zu erreichen.
- Entschluss zur Landung geradeaus: Statt beim Eindrehen zur Piste einen Strömungsabriss zu riskieren, entschied der Pilot, geradeaus in den Baumwipfeln unterhalb des Platzes zu landen.
- In den Baumwipfeln aufgesetzt: Er fing kurz vor dem Aufprall ab, um ihn zu dämpfen; das Segelflugzeug setzte in den Baumwipfeln auf, stark beschädigt, der Pilot unverletzt.