LS 7 verliert im Lee eines Grats bei starkem Wind die Kontrolle
Ein Pilot kam ums Leben und das Segelflugzeug wurde zerstört, nachdem es beim Hangflug bei starkem Wind im Lee eines Grats außer Kontrolle geraten war. Nach dem Flugzeugschlepp zu einem nahen Gipfel beflog der Pilot die Nordflanke bei etwa 700 m in böigem Wind, doch Höhengewinn war schwierig. Als es den Grat in nur etwa 70 m überflog, geriet das Segelflugzeug ins Lee und wohl in Rotoren; zu nah am Gelände, um sich zu fangen, verlor der Pilot die Kontrolle, und es schlug mit der Nase voran auf. Die Untersuchung wies darauf hin, dass das Lee eines Grats bei starkem Wind mit heftiger bodennaher Turbulenz und Rotoren äußerst gefährlich ist.
- Hangflug am Grat bei starkem Wind: Nach dem Flugzeugschlepp zu einem nahen Gipfel beflog der Pilot die Nordflanke bei etwa 700 m in starkem, böigem Wind, wo Höhengewinn schwierig war.
- Grat überflogen, ins Lee geraten: Während der Achten und Kreise am Grat überflog das Segelflugzeug den Grat in nur etwa 70 m und geriet auf die Leeseite.
- Rotoren im Lee: Im Lee, bei starkem Wind unter etwa 40 Grad zum Grat, geriet es wohl in Rotoren und heftige bodennahe Turbulenz.
- Kontrollverlust nah am Gelände: Der Pilot verlor nah am Gelände die Kontrolle über das Segelflugzeug, ohne Höhenreserve.
- Kein Raum zum Abfangen: Die Nähe des Geländes ließ keinen Raum, die Kontrolle zurückzugewinnen und vor dem Aufschlag zu entkommen.
- Steiler Aufschlag am Boden: Das Segelflugzeug schlug steil mit der Nase voran auf; der Pilot kam ums Leben, das Segelflugzeug wurde zerstört.