Discus-Pilot übersteigt die Schleppmaschine und verliert die Kontrolle
Der Pilot eines Discus-2c wurde schwer verletzt und das Segelflugzeug zerstört, als es im Schlepp in die Hochlage stieg, das Schleppflugzeug aus der Lage brachte und nicht mehr abzufangen war. Der Pilot erreichte den Ausklinkgriff nicht — wohl weil die vermutlich unverriegelte Rückenlehne ganz nach hinten gerutscht war. Der Schlepppilot klinkte nicht aus und erwartete eine Korrektur; dann nickte das Schleppflugzeug steil nach unten. Im Sturz riss das Seil; das Schleppflugzeug fing knapp ab, das Segelflugzeug schlug in Bäume und auf den Boden. Laut Untersuchung trug der Verzicht des Schlepppiloten auf das Ausklinken zum Kontrollverlust bei.
- Flugzeugschlepp, Aufwindsuche: Nach dem Start im Flugzeugschlepp zu einem örtlichen Flug drehte das Schleppflugzeug zweimal links und dann rechts, um einen Aufwind zu suchen.
- Segelflugzeug in Hochlage: In der Rechtskurve stieg das Segelflugzeug über das Schleppflugzeug in die Hochlage; eine Funkwarnung wurde abgesetzt.
- Ausklinkgriff nicht erreicht: Der Pilot wollte ausklinken, erreichte den Griff aber nicht; die Rückenlehne war, wohl ohne eingerastete Verriegelung, ganz nach hinten gerutscht.
- Kein Ende ausgeklinkt: Der Schlepppilot klinkte nicht aus, sondern erwartete eine Korrektur; bei hoch stehendem Segelflugzeug nickte das Schleppflugzeug steil nach unten.
- Seil riss im Sturz: Im Sturz riss das Seil durch anormale Spannung am schleppseitigen Knoten; das Schleppflugzeug fing knapp über dem Boden ab.
- In Bäume und Boden geschlagen: Das Segelflugzeug konnte nicht mehr abgefangen werden und schlug in Bäume und dann auf den Boden; der Pilot wurde schwer verletzt, das Segelflugzeug zerstört.