Centrair landet hart nach Windenstart-Abbruch in geringer Höhe
Der hinten sitzende Fluglehrer wurde schwer verletzt und das Segelflugzeug schwer beschädigt, als es bei einer Windenstart-Übung hart landete. Ein Pilot in Windenstart-Umschulung saß vorn, der Fluglehrer dahinter. Für eine Startunterbrechung in geringer Höhe klinkte der Fluglehrer das Seil unter 30 m aus; der Pilot drückte wie eingewiesen nach, doch der Gleitweg wurde steiler und die Fahrt nahm nicht zu. Er konnte nicht mehr ausrunden; das Segelflugzeug schlug mit der Nase voran hart auf. Die Untersuchung nannte eine wahrscheinliche Rückenwindbö; die sehr geringe Ausklinkhöhe ließ kaum Zeit zum Reagieren.
- Windenstart-Schulungsübung: Auf einem Schulungsflug saß ein Pilot in der Umschulung auf den Windenstart vorn, ein Fluglehrer dahinter, für eine Übung zur Startunterbrechung in geringer Höhe.
- Seil unter 30 m ausgeklinkt: Während des Windenstarts klinkte der Fluglehrer das Seil in geschätzt unter 30 m Höhe aus, bei etwa 100 bis 110 km/h.
- Steiles Sinken nach dem Ausklinken: Der Gleitweg wurde deutlich steiler und die Fahrt nahm nicht zu, wahrscheinlich wegen einer Rückenwindbö beim Ausklinken.
- Konnte nicht rechtzeitig ausrunden: Der Pilot drückte wie eingewiesen nach, konnte aber vor der Bahn nicht mehr ausrunden.
- Harte Landung mit der Nase voran: Das Segelflugzeug schlug etwa auf halber Bahn mit der Nase voran hart auf und rollte rund 30 m aus.
- Fluglehrer schwer verletzt: Der hinten sitzende Fluglehrer wurde am Rücken schwer verletzt, konnte aber allein aussteigen; das Segelflugzeug wurde schwer beschädigt.