Lee-Abwind drückt Segelflugzeug beim Hangflug in die Baumwipfel
Der Pilot wurde verletzt und das Segelflugzeug schwer beschädigt, als es nach einem plötzlichen Abwind in die Bäume eines Hangs schlug. Nach einem Windenstart zu einem örtlichen Flug mit einem Fluggast an Bord flog der Pilot Hangflug an mehreren Bergkesseln. Im zweiten Kessel stieg das Segelflugzeug nicht mehr und sank; als der Pilot vom Hang abdrehte, geriet es im Lee in starken Abwind und verlor rasch an Höhe. Er setzte einen Notruf ab und fing in die Baumwipfel ab, wo es einige Meter hoch hängen blieb. Die Untersuchung verwies auf den Entschluss, die Kessel ohne Aufwind weiter abzufliegen, und eine mögliche Fehleinschätzung des Windes.
- Hangflug an Bergkesseln: Nach einem Windenstart zu einem örtlichen Flug mit einem Fluggast an Bord flog der Pilot Hangflug an mehreren Bergkesseln bei etwa 1.000 m.
- Zweiter Kessel, kein Aufwind: Im zweiten Kessel stieg das Segelflugzeug nicht mehr und begann zu sinken; der Pilot entschloss sich, vom Hang abzudrehen.
- Abgedreht in einen Lee-Abwind: Als er sich zum Abbrechen vom Hang entfernte, geriet das Segelflugzeug auf der Leeseite des Geländes in einen starken Abwind.
- Rascher Höhenverlust: Das Segelflugzeug verlor rasch an Höhe und konnte die Bäume des bewaldeten Hangs nicht mehr überfliegen.
- Notruf und Abfangen: Der Pilot setzte einen Notruf ab und fing das Segelflugzeug in die Baumwipfel ab, als die Bäume herankamen.
- In den Bäumen zu liegen gekommen: Das Segelflugzeug kam einige Meter über dem Boden flach in den Bäumen zu liegen; der Pilot wurde verletzt, der Fluggast blieb unverletzt, beide retteten sich selbst.