LS6 landet nach voll ausgefahrenen Bremsklappen zu kurz
Der Pilot wurde schwer verletzt und das Segelflugzeug zerstört, als eine LS6 nach zu weit ausgefahrenen Bremsklappen zu kurz kam. Bei der ersten Landung auf einem fremden Gebirgsflugplatz flog der Pilot eine U-Anfluglinie und zog, zu hoch, die Bremsklappen voll, dann die Landeklappen. Auf diesem Muster gibt die Klappenstellung die Bremsklappen voll frei; sie bremsten stärker als erwartet, und die LS6 sank unter den Anflugweg. Er fuhr sie ein, erreichte die Bahn aber nicht mehr und setzte vor der Schwelle hart auf. Beitragend waren Turbulenz, geringe Mustererfahrung und der anspruchsvolle Anflug; ein Sitzkissen milderte die Verletzungen.
- Anflug auf einen unbekannten Flugplatz: Bei der Ankunft an einem Gebirgsflugplatz, auf dem er noch nie gelandet war, reihte sich der Pilot in den Anflug ein.
- Zu hoch bei einem U-Anflug: Bei einem U-förmigen Anflug schätzte er sich zu hoch mit zu wenig Sinken ein und zog die Bremsklappen voll.
- Landeklappen gaben Bremsklappen frei: Das Setzen der Landeklappen ließ die gekoppelten Bremsklappen voll ausfahren, und sie bremsten stärker als erwartet.
- Unter den Anflugweg gesunken: Das Segelflugzeug sank unter den Anflugweg; er fuhr die Bremsklappen ein, erreichte die Bahn aber nicht mehr.
- Gestreckt, um einen Bach zu queren: Er passte die Fluglage an, um einen Bach kurz vor dem Platz zu überqueren.
- Zu kurz und hart gelandet: Das Segelflugzeug sackte vor der Schwelle zu Boden, sprang auf und rutschte zum Stillstand; der Pilot wurde schwer verletzt.