LAK-17 überzieht beim Hochziehen aus schnellem Rückenwindanflug
Der Pilot kam ums Leben und das Segelflugzeug wurde zerstört, als eine LAK-17 der Rennklasse beim Hochziehen im Anflug überzog und trudelte. Zurück an einem Gebirgsflugplatz wollte der Pilot mit Rückenwind auf der Bahn zum Parkplatz landen, obwohl ein böiger Nordwind die Gegenrichtung begünstigte. Er drehte früh in den Endteil ein, kam zu hoch und zu schnell über der empfohlenen Fahrt und wich nach links ab. Mit wenig Landestrecke zog er hoch; die Fahrt fiel rasch ab, und das Segelflugzeug trudelte aus geringer Höhe zu Boden. Beitragend waren eine hintere Schwerpunktlage durch überfüllten Ballast, begrenzte Vorbereitung und geringe Erfahrung.
- Anflug auf einen Gebirgsflugplatz: Nach einem Streckenflug setzte der Pilot zur Landung auf einem Flugplatz mit eingeschränkter Nutzung an.
- Landung mit Rückenwind gewählt: Er wählte die Landung mit Rückenwind auf der zum Parkplatz führenden Bahn, obwohl ein böiger Nordwind die Gegenrichtung begünstigte.
- Zu hoch und zu schnell im Endteil: Er drehte früh in den Endteil ein und kam zu hoch und zu schnell, über der empfohlenen Anfluggeschwindigkeit, und wich nach links ab.
- Hochziehen zum Neuansetzen: Mit wenig verbleibender Landestrecke zog er hoch, um Höhe zu gewinnen und neu anzusetzen.
- Fahrt fiel bis zum Überziehen ab: Während des Steigens fiel die Fahrt rasch ab, und das Segelflugzeug begann zu rollen.
- Trudeln bis zum Boden: Das Segelflugzeug ging aus geringer Höhe ins Trudeln und schlug am Boden auf; der Pilot kam ums Leben.