Duo Discus driftet im Hangflug durch Lee-Abwinde gegen den Berg
Ein Duo Discus wurde schwer beschädigt, als er bei einem Schnupperflug gegen einen Berghang driftete. Nach dem Ausklinken aus dem Schlepp nahe einem Pass in etwa 1 700 m flog der Pilot am Hang, fand die Luft bei böigem Südwind aber zu turbulent und drehte um. Auf der zuvor geflogenen Route geriet er in Lee-Abwinde und starken Seitenwind; das Segelflugzeug driftete zur Felswand und reagierte nicht auf vollen Gegenausschlag. Es schlug bei etwa 1 660 m auf den Hang, sprang zurück und kam am Berg zum Stillstand. Der Pilot wusste, dass die Stelle bei starkem Südwind zu meiden ist, bemerkte aber das rasche Umschlagen nicht.
- Hangflug, Schnupperflug: Bei einem Schnupperflug mit Fluggast flog der Pilot die Hänge nördlich des Passes, nachdem er in etwa 1 700 m aus dem Schlepp ausgeklinkt hatte.
- Böiger, auffrischender Südwind: Das Segelflugzeug stieg nicht und der Südwind wurde böig und hackig; der Pilot drehte dem Fluggast zuliebe um.
- Lee-Abwinde auf dem Rückweg: Auf der zuvor geflogenen Route am Hang geriet er in Lee-Abwinde und starken Seitenwind.
- Drift zur Felswand: Das Segelflugzeug driftete plötzlich zur Felswand und reagierte nicht auf vollen Gegenquerruderausschlag.
- Aufschlag am Hang: Es schlug bei etwa 1 660 m auf den Hang, sprang zurück und drehte sich, bevor es am Berg zum Stillstand kam; schwer beschädigt, die beiden Insassen blieben unverletzt.