DG-600 kippt im Windenstart nach falsch montiertem Höhenruder auf die Nase
Eine DG-600 wurde schwer beschädigt, als ihr Höhenruder im Windenstart nach vorn blockierte. Am Vortag hatte der erfahrene Eigentümer das Segelflugzeug allein aufgerüstet und das Höhenleitwerk angeschlossen; dabei rastete die Höhenruder-Ansteuerung nicht ganz ein, sodass das Ruder nur wenig Weg hatte. Beim Vorflug wirkte es schwergängig, was er der Trimmung zuschrieb. Nach dem Abheben ging das Ruder von selbst nach vorn; er zog vergeblich gegen starken Widerstand, und die DG-600 schlug auf die Piste, klinkte aus und machte einen Ringelpietz ins Feld daneben. Die Untersuchung führte die Fehlmontage auf schlecht angeleitete Kontrollen zurück.
- Alleiniger Leitwerksaufbau: Am Vortag baute der erfahrene Eigentümer das Segelflugzeug zusammen und schloss das Höhenleitwerk allein an; es war der erste Flug seither.
- Höhenruder nicht eingerastet: Die Rolle der Höhenruder-Ansteuerung saß nicht in ihrer Führung, sodass das Höhenruder nur wenig, nicht vollen Weg hatte.
- Schwergängigkeit übergangen: Beim Vorflug fühlte sich das Höhenruder ungewöhnlich schwergängig an, was der Pilot der Trimmung in Nasenlage zuschrieb; Sicht- und Steuerkontrolle fanden den Fehler nicht.
- Ruder kippt im Start nach vorn: Kurz nach dem Abheben an der Winde ging das Höhenruder von selbst nach vorn; der Pilot zog kräftig gegen starken Widerstand ohne Wirkung.
- Aufschlag auf Piste, Ringelpietz: Die DG-600 schlug auf die Piste, klinkte beim Aufprall aus und machte einen Ringelpietz in ein Feld daneben; sie wurde schwer beschädigt, der Pilot blieb unverletzt.