ASH 26 E kommt nach fehlgeschlagenem Motorstart zu kurz und prallt in Bäume
Eine ASH 26 E wurde schwer beschädigt, als sie in Gleitreichweite eines Flugplatzes das Triebwerk ausfuhr, es nicht starten konnte und vor der Piste in Bäume kam. Der eigenstartfähige Segler war abgesoffen und glitt nach Aspres-sur-Buëch zurück, mit Gleitzahl ~40 leicht erreichbar. Statt zu landen, fuhr er bei etwa 260 m das Triebwerk aus; der Motor sprang nicht an. Der ausgefahrene Propeller senkte die Gleitzahl auf ~10, die Piste geriet außer Reichweite; zu tief zum Einfahren, prallte die ASH etwa 30 m vor der Piste 10 in Bäume. Die Untersuchung nannte ein Übervertrauen in das Triebwerk und eine unterschätzte Gleitzahl-Einbuße.
- Gleitflug zurück in Reichweite: Nachdem die ASH beim Segeln abgesoffen war, glitt der Pilot nach Aspres-sur-Buëch zurück, mit Höhe und Gleitzahl leicht erreichbar.
- Triebwerk zum Weiterflug ausgefahren: Statt zu landen, fuhr er bei etwa 260 m das Triebwerk zum Steigen aus; der Motor sprang nach mehreren Versuchen nicht an.
- Ausgefahrener Propeller halbiert die Gleitzahl: Der ausgefahrene, nicht laufende Propeller senkte die Gleitzahl von etwa 40 auf 10, und die Piste geriet außer Reichweite.
- Zu tief zum Einfahren: Zu tief, um den Propeller noch einzufahren, hielt der Pilot seine Linie zur Piste.
- Bäume vor der Schwelle: Das Segelflugzeug prallte etwa 30 m vor der Piste 10 in Bäume und wurde schwer beschädigt; der Pilot blieb unverletzt.