Pégase überzieht im Endanflug einer Außenlandung
Der Pilot eines Pégase wurde schwer verletzt, als das Segelflugzeug im Endanflug einer Außenlandung überzog und vor dem Feld in ein Bachbett fiel. Müde flog er allein statt im geplanten Doppelsitzer, zwei Stunden hoch ohne Sauerstoff. Zu tief und ohne Aufwind entschied er sich spät für ein unbekanntes Feld und flog einen zu tiefen Anflug auf der Leeseite, verlor das Feld aus den Augen, drehte zu spät ein und ließ die Fahrt unter die Überziehgeschwindigkeit fallen. Die Untersuchung nannte fehlende Vorbereitung, improvisierte Planänderungen und unzureichende Fahrtüberwachung; Müdigkeit durch den Flug ohne Sauerstoff kann beigetragen haben.
- Solo-Gebirgsflug ohne Sauerstoff: Müde flog der Pilot den Einsitzer allein statt des geplanten Doppelsitzers und war rund zwei Stunden überwiegend über 2 500 m ohne Sauerstoff.
- Späte Entscheidung zur Außenlandung: Zu tief und ohne Aufwind entschied er sich spät zur Außenlandung auf einem Feld, von dem er nicht wusste, dass es ein Sicherheitslandefeld war.
- Hastiger, zu tiefer Anflug: Er flog einen zu tiefen Gegenanflug auf der Leeseite, verlor das Feld aus den Augen und drehte zu spät in den Endanflug — tief und versetzt.
- Fahrt fällt ab, Überziehen: Beim Versuch, auf die Feldlinie zurückzukommen, ließ er die Fahrt unter die Überziehgeschwindigkeit fallen, und das Segelflugzeug überzog.
- Landung vor dem Feld im Bachbett: Es fiel vor dem Feld in ein ausgetrocknetes, steiniges Bachbett und streifte Büsche; der Pilot wurde schwer verletzt.