K 8 prallt bei nicht stabilisiertem Anflug einer Außenlandung in einen Baum
Der Flugschüler einer K 8 wurde verletzt und das Segelflugzeug zerstört, als bei einer überstürzten Außenlandung die linke Fläche in einen Baum prallte. Auf seinem 50-km-Solo-Überlandflug jagte er bei schwachen Bedingungen einer Wolkenlinie nach und sank unbemerkt. Als er sich zu tief für die Rückkehr sah, blieb kaum Zeit: Mit falsch geschätztem Wind flog er einen nicht stabilisierten Anflug, überschoss sein Feld und streckte über eine Stromleitung zu einem anderen; die Fläche erfasste einen Baum, das Segelflugzeug überschlug sich im Graben. Der späte Abbruch hing mit der Fixierung auf Aufwind statt Höhe und dem Fertigstellungsdruck zusammen.
- Solo-Überlandflug bei schwachem Aufwind: Auf seinem 50-km-Solo-Überlandflug zur Prüfung klinkte der Flugschüler nach einem Windenstart bei schwachen Bedingungen aus.
- Höhenverlust bei der Aufwindsuche: Fixiert auf eine Wolkenlinie bemerkte er nicht, dass das Segelflugzeug stetig an Höhe verlor.
- Zu tief, keine Zeit zum Vorbereiten: Als er erkannte, dass er zu tief für die Rückkehr war, blieb kaum Höhe, um eine Außenlandung vorzubereiten.
- Nicht stabilisierter Anflug, Wind falsch: Überstürzt und mit falsch eingeschätztem Wind flog er einen nicht stabilisierten Anflug, überschoss sein Feld und streckte zu einem anderen über Stromleitung und Bäume.
- Fläche bleibt an einem Baum hängen: Die linke Fläche blieb an einem Baum hängen und das Segelflugzeug überschlug sich in einem Straßengraben; es wurde zerstört, der Flugschüler verletzt.