ASW 20 streift bei Außenlandung im Gebirge eine Stromleitung
Der Pilot einer ASW 20 wurde verletzt und das Segelflugzeug zerstört, als es bei einer Außenlandung eine Stromleitung streifte und aufschlug. Neu in dieser Alpenregion und ohne örtliche Einweisung flog der Pilot vom Heimatplatz weg, fand auf dem Rückweg keinen Aufwind und sank. Im Glauben, in Gleitreichweite des Platzes zu sein, konnte er den letzten Grat nicht überqueren und brach zur Landung ab. In der letzten Kurve verlor es rasch an Höhe, und im Endanflug fing das Heck eine Niederspannungsleitung; es kam zu einem Lichtbogen und es schlug auf. Der späte Abbruch wurde mit seiner geringen Gebirgserfahrung in Verbindung gebracht.
- Ausflug vom Heimatplatz: Nach einem F-Schlepp von Sisteron flog der Pilot über die Berge hinaus, neu in der Region und ohne örtliche Einweisung.
- Kein Aufwind auf dem Rückweg: Auf dem Rückweg fand er keinen nutzbaren Aufwind und das Segelflugzeug sank stetig.
- Grate versperren den direkten Rückweg: Im Glauben, in Gleitreichweite des Platzes zu sein, konnte er den letzten Grat auf seiner Route nicht überqueren.
- Später Abbruch zur Landung: Er brach zur Landung in einem Feld ab; in der letzten Kurve verlor das Segelflugzeug rasch an Höhe.
- Leitungsberührung im Endanflug: Im Endanflug streifte das Heck eine Niederspannungsleitung; es kam zu einem Lichtbogen und das Segelflugzeug schlug auf. Es wurde zerstört, der Pilot verletzt.