DG-300 gerät im F-Schlepp mit Schwerpunktkupplung in Hochlage
Sekunden nach dem Abheben im F-Schlepp hob ein Aufwind eine DG-300 in Hochlage, die der Pilot nicht korrigieren konnte. Der Schlepppilot spürte die Maschine nach vorn kippen, forderte zum Sinken auf, klinkte aus und fing wieder ab. Bei etwa 70 m hielt der Segelflugpilot das Feld voraus für unerreichbar und drehte zu einer anderen Stelle um; bei der Landung grub sich die rechte Fläche ein, die DG-300 machte einen Ringelpietz und der Rumpf brach nahe der Seitenflosse. Der Pilot blieb unverletzt. Die Schwerpunktkupplung gibt im Schlepp weniger Nickstabilität als eine Bugkupplung; mit wenig Musterzeit gelang dem Piloten die Korrektur nicht.
- F-Schlepp an der Schwerpunktkupplung: Die DG-300 startete im F-Schlepp von Piste 32, das Seil an der Schwerpunktkupplung.
- Aufwind hebt Segelflugzeug hoch: Etwa 10 Sekunden nach dem Abheben hob ein Aufwind das Segelflugzeug in eine Hochlage, die der Pilot nicht korrigieren konnte.
- Schwerpunktkupplung, wenig Zeit auf dem Muster: Die Schwerpunktkupplung gibt im Schlepp weniger Nickstabilität als eine Bugkupplung, und der Pilot hatte wenig Erfahrung auf dem Muster.
- Schleppflugzeug klinkt aus; tiefe Umkehr: Als das Schleppflugzeug nach vorn kippte, forderte der Schlepppilot das Sinken und klinkte aus; bei etwa 70 m drehte der Segelflugpilot zu einem anderen Feld um.
- Ringelpietz mit Flächenkontakt: Bei der Landung grub sich die rechte Fläche ein, die DG-300 machte einen Ringelpietz und der Rumpf brach nahe der Seitenflosse; der Pilot blieb unverletzt.