Glasflügel 304 prallt nach Lee-Abwind bei Außenlandung in einen Baum
Der Pilot einer Glasflügel 304 wurde schwer verletzt, als das Segelflugzeug bei einer Außenlandung im Tal in einen Baum und den Boden prallte; es wurde zerstört. Auf einem langen Alpenflug ließen die Bedingungen nach und es verlor im Maurienne-Tal an Höhe. Auf dem Weg zu einem 30 km entfernten Flugplatz geriet der Pilot im Lee eines Grats in einen starken Abwind und verlor etwa 430 m in 75 s; der Platz war außer Reichweite. Das enge Tal bot kaum Felder; er wählte spät eines, drehte bei 70 m ein, wich einer Leitung aus; das Flugzeug prallte in einen Baum. Der Abwind nahm die Flugplatz-Option; das Gelände erzwang eine hastige Feldwahl.
- Alpenflug, nachlassende Bedingungen: Auf einem langen Alpenflug ließen die Bedingungen nach und das Segelflugzeug verlor im Maurienne-Tal stetig an Höhe.
- Lee-Abwind kostet Höhe: Im Lee eines steilen Grats verlor das Segelflugzeug bei starkem Talwind etwa 430 m in 75 Sekunden.
- Flugplatz außer Reichweite, kaum Felder: Der Verlust brachte den etwa 10 km entfernten Flugplatz außer Gleitreichweite; das enge Tal bot kaum landbare Felder.
- Später, abtreibender Feldanflug: Er wählte spät ein Feld und drehte bei etwa 70 m ein, doch der Wind trieb ihn darüber hinaus, und voraus lag eine Stromleitung.
- Aufprall in einen Baum: Beim Ausweichen vor der Stromleitung prallte das Segelflugzeug in einen Baum und dann auf den Boden und wurde zerstört; der Pilot wurde schwer verletzt.