Ein Abwind am Bergkamm lässt eine LS 8 in den Hang prallen
Der Pilot einer LS 8 wurde schwer verletzt, als das Segelflugzeug bei der Aufwindsuche nahe einem Bergkamm in einen Abwind geriet und am Hang aufschlug; es wurde zerstört. Auf einem Trainingsflug der Nationalmannschaft flog er mit zwei Kameraden nach Norden und drehte mit nur etwa 70 m Abstand nach links zum Gelände. Da er nicht vom Kamm weg drehen konnte, hielt er die Kurve und achtete auf die Fahrt; es prallte aber an einem 20-Grad-Hang auf. Die Untersuchung fand den Höhenabstand unterschätzt; wachsende Erfahrung und Zuversicht verringerten die Sicherheitsmargen. Die Geschwindigkeitskontrolle verhinderte wohl einen Kontrollverlust.
- Segeln nahe dem Kamm: Nach dem Flugzeugschlepp von Puimoisson flog der Pilot mit zwei Kameraden nach Norden und suchte nahe einem Gipfel nach Aufwind.
- Kurve zum Gelände mit wenig Abstand: Er drehte bei etwa 2 070 m nach links zum Gelände, rund 70 m über Grund, um zu einem gemeldeten Aufwind zu stoßen.
- Abwind lässt das Segelflugzeug sinken: Ein Abwind führte zu einem raschen Höhenverlust, während er nahe am Kamm flog.
- Vom Gelände eingeengt: Da er nicht vom Hang weg drehen konnte, hielt er die Linkskurve und achtete auf die Geschwindigkeit, um nicht zu überziehen.
- Aufschlag am Hang: Das Segelflugzeug prallte in den Bewuchs und dann auf den Boden an einem 20-Grad-Hang und wurde zerstört; der Pilot wurde schwer verletzt, stieg aber selbst aus.