Ka 6 überzieht in der Kurve zur Rückenwind-Außenlandung
Der Pilot einer Ka 6 wurde schwer verletzt, als das Segelflugzeug beim Eindrehen zu einer Rückenwind-Außenlandung überzog und zerstört wurde. Auf seinem ersten Flug auf dem Muster seit dem Vorsommer verlor der Pilot am Sonnenberg das Steigen und entschied sich spät (~200 m) zur Außenlandung. Das Feld war groß und hindernisfrei — nicht das Problem; er drehte jedoch zu einer Rückenwindlandung (10 kt) ein, und in der Linkskurve sank die Fahrt unter das Minimum. Das Segelflugzeug kippte ab und schlug mit ~60° Querlage auf. Ursache war ein Überziehen unter Mindestgeschwindigkeit in der Kurve; die Rückenwindlandung war der taktische Fehler.
- Windenstart, lokaler Flug: Der Pilot startete die Ka 6 CR gegen 13:00 im Windenstart in Amlikon zu einem lokalen Segelflug; der Flugweg ist weitgehend unbekannt, der Pilot erinnerte sich an nichts.
- Erster Flug auf Muster seit Sommer: Der Pilot war seit dem vergangenen August nicht mehr die Ka 6 geflogen, hatte aber in den Wochen zuvor Doppelsteuer und einen Check auf einem anderen Muster absolviert.
- Kein Steigen, Außenlandung: Als er an der Südseite des Sonnenbergs kein Steigen mehr fand, entschied sich der Pilot auf etwa 200 m über dem Tal zu einer Außenlandung.
- Rückenwindlandung eingedreht: Über einer großen, hindernisfreien Ebene südlich des Baches Lauche überflog er das Feld und drehte zu einer Landung mit etwa 10 kt Rückenwind ein.
- Überziehen in der Landekurve: In der Linkskurve zum Anflug sank die Fahrt unter die Mindestfluggeschwindigkeit, und das Segelflugzeug überzog.
- Absturz - schwer verletzt: Das Segelflugzeug schlug mit etwa 60° Linksquerlage rund 1 km SE von Stettfurt im Feld auf; der Pilot wurde schwer verletzt, das Segelflugzeug zerstört.