Pilatus B4 überzieht beim Ausweichen vor Stromleitung in tiefer Außenlandung
Ein Pilot überzog bei einer Außenlandung neben Les Eplatures eine Pilatus B4; er wurde schwer verletzt, das Segelflugzeug zerstört. Nach abgebrochenem Streckenflug zurückgeschleppt, klinkte er zu tief aus, fand keinen Aufwind und zögerte, statt direkt zum Platz zu fliegen. Zu tief, um ihn zu erreichen, setzte er rund 300 m davor zur Außenlandung an. Im kurzen Endanflug erkannte er eine Hochspannungsleitung zu spät und wich ruckartig aus, doch bei zu geringer Fahrt riss die Strömung ab und die linke Fläche kippte. Ursache: Strömungsabriss bei einer Außenlandung beim Ausweichen vor einem zu spät erkannten Hindernis.
- Rückschlepp für zweiten Versuch: Nach Abbruch des 50-km-Flugs für das Silber-C mangels Thermik und einer Landung in Les Eplatures ließ sich der Pilot Richtung Courtelary schleppen und klinkte rund 400 m über dem Flugplatz aus.
- Zu tiefes Ausklinken: Der Pilot klinkte rund 400 m über Courtelary aus — zu tief, um sicher nach Aufwind zu suchen; bei La Vue-des-Alpes fand er keinen.
- Zögern über schwachem Aufwind: Schwache Aufwinde verleiteten den Piloten zu Umwegen, um doch noch Courtelary zu erreichen, statt direkt nach Les Eplatures zurückzufliegen; das kostete Höhe.
- Zu tief für den Flugplatz: Die Pilatus B4 war schließlich zu tief, um Les Eplatures zu erreichen; der Pilot setzte zu einer Außenlandung auf einem Feld rund 300 m südlich des Flugplatzes an.
- Stromleitung spät erkannt: Im kurzen Endanflug auf das Feld erkannte der Pilot eine Hochspannungsleitung zu spät und musste ruckartig zur Seite ausweichen.
- Überziehen im Ausweichbogen: Der Pilot flog die Ausweichkurve mit zu geringer Fahrt und überzog wenige Meter über Grund; die Pilatus B4 kippte über die linke Fläche ab.
- Aufprall – schwer verletzt: Die Pilatus B4 schlug auf der linken Tragfläche auf, rutschte ein kurzes Stück und blieb aufrecht liegen. Das Segelflugzeug wurde zerstört; der schwer verletzte Pilot konnte sich selbst befreien.